Abo
  • Services:

Russischer Superprozessor - Finanzierung in Sicht

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Reuters hat sich die britische Investment Bank Robert Flemings der russischen Supercomputer-Ingenieure der Firma Elbrus International angenommen, die mit dem E2K einen revolutionären neuen parallelverarbeitenden Mikroprozessor entwickelt haben, der alle "westlichen Technologien" schlagen soll. Die Elbrus International Ingenieure haben unter der Leitung von Boris Babaian, dem "russischen Vater des Supercomputing" den "E2K" entwickelt, der die Rechenleistung von Intels Itanium (ehemals Merced) 64-Bit Architektur um ein Mehrfaches übertrumpfen und gleichzeitig billiger in der Produktion sein soll.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Köln

Um den E2K herzustellen fehlte Elbrus jedoch bisher das Geld, denn Finanzhilfe aus Russland ließ sich nicht auftreiben. Bis Mitte nächsten Jahres hofft nun Flemings, die Finanzierung mit Hilfe noch zu findender strategischer Investoren aus westlichen Gefilden unter Dach und Fach zu haben. Mindestens 60 Millionen US-Dollar würden benötigt, um die Entwicklung von Prototypen voranzutreiben. Der Bau einer Fabrik würde jedoch noch zusätzliche Milliarden US-Dollar kosten. Elbrus hat die bisherige Entwicklung und die Simulation des E2K-Chipdesigns aus eigenen Mitteln finanziert, z.T. durch die Softwareentwicklung für Sun.

Den Hauptsitz von Elbrus International hat die knapp 400 Mann starke, in Petersburg und Novosibirsk angesiedelte Firma nach eigenen Aussagen auf die Cayman-Islands verlegt und dort ihre Patente angemeldet, um nicht dem unsicheren russischen Patent-Recht ausgeliefert zu sein.

Als erste Berichte über den E2K in der Fachwelt auftauchten, gab es viele skeptische Reaktionen - erst das Microprocessor Report Magazin hatte im Februar mit einem Artikel das Eis brechen können und bestätigt, dass es sich nicht nur um Hokuspokus handele und die russischen Ingenieure glaubwürdig seien.

Weiteres zum E2K findet sich im Artikel vom Februar 1999.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,67€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
Echo Wall Clock im Test: Ach du liebe Zeit, Amazon!
Echo Wall Clock im Test
Ach du liebe Zeit, Amazon!

Die Echo Wall Clock hat fast keine Funktionen und die funktionieren auch noch schlecht: Amazons Wanduhr ist schon vielen US-Nutzern auf den Zeiger gegangen - im Test auch uns.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Echo Link und Echo Link Amp kommen mit Beschränkungen
  2. Echo Wall Clock Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder
  3. Echo Wall Clock Amazon stoppt Verkauf der Alexa-Wanduhr wegen Technikfehler

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


      •  /