Gegengift für den Virus Prilissa steht bereit

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue Virus Prilissa, eine Variante des berühmten Wurms Melissa, pflanzt sich durch die Microsoft-Programme Outlook und Outlook-Express selbst fort und formatiert die Festplatte, wenn ein infizierter Rechner am 25. Dezember gestartet wird.

Die exakte Bezeichnung des neuen Virus lautet W97M.Prilissa.A. Prilissa ist eine Variante des im März dieses Jahres entdeckten, berühmt gewordenen Wurms Melissa sowie des Virus W97M.AntiSocial.G, und hat bereits in der ganzen Welt PCs befallen. Prilissa infiziert Dokumente der Textverarbeitung Word 97 und verbreitet sich via E-Mail. Dazu versendet der Virus eine E-Mail mit angefügter Kopie eines infizierten Dokuments an die ersten 50 Personen aus dem Adreßbuch mit dem Text:

"This document ist very Important and you«ve GOT to read this!!!"

Die Betreffzeile lautet: "Message From USERNAME", wobei USERNAME den aktuellen Word-Einstellungen entspricht. Wird das infizierte Dokument geöffnet, deaktiviert der Wurm die Sicherheitseinstellungen für den Virenschutz, die Bestätigung zur Umwandlung fremder Dateiformate und die Liste der zuletzt geöffneten Dateien. Am ersten Weihnachtstag schlägt Prilissa zu: Wird der Rechner am 25. Dezember gestartet, erscheint auf dem Bildschirm der Text:

"(c) 1999 - CyberNET Vine...Vide...Vice...Moslem Power Never End... You Dare Rise Against Me... The Human Era is Over, The CyberNET Era Has Come !!!"

Im aktuell geöffneten Dokument erscheinen verschiedene bunte Figuren. Parallel dazu nistet sich das Virus in der Standard- Dokumentvorlage normal.dot ein und deaktiviert den Menübefehl Extras - Makro. Daraufhin werden alle in Word bearbeiteten Dokumente beim Schließen infiziert. Zusätzlich überschreibt das Virus die Startdatei autoexec.bat, um beim nächsten Systemstart das Laufwerk C: zu formatieren und folgende Meldung anzuzeigen:

"Vine...Vide...Vice...Moslem Power Never End... Your Computer Have Just Been Terminated By -= CyberNET =- Virus !!!"

Gegen den Virus haben die Entwickler von Symantec nun ein Gegenmittel entwickelt. Es kann von Anwender des Norton AntiVirus via LiveUpdate und auf Symantecs Internetseite heruntergeladen werden. Auch die aktuelle Version von Network Associates (NAI) McAfee VirusScan erkennt und vernichtet dieses Virus. Informationen zu den entsprechenden Treiber-Updates finden sich auf den Websites von NAI und McAfee .

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /