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Spieletest: Abomination - Harte Action-Strategie

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Alles begann mit der Titanic - Richtig, mit der Titanic, denn in EIDOS neuestem 3D-Action-Strategie-Adventure wird eben in diesem berühmten Schiff eine geheimnisvolle Statue gefunden, ihr Name - "Die Prinzessin des Todes". Diese Statue verursacht bald in New York eine Seuche von fast biblischen Ausmaßen. Die Seuche heißt "Die BRUT" und rafft innerhalb von 72 Stunden nahezu die gesamte Bevölkerung des Nordamerikanischen Kontinents dahin. Nur die Spezialeinheit des NEMESIS-Projekts - genetisch manipulierte Elite-Marines - können der BRUT Einhalt gebieten.

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Hier kommt nun endlich der Spieler zum Zuge. In dieser zugegeben recht spannenden Rahmenstory befehligt er die Gruppe Marines, die alle mit speziellen Kräften und Fähigkeiten ausgestattet sind und versucht, das Vordringen der Brut zu stoppen.


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Dabei bewegen sich die sehr aufwendig vorgerenderten Spielfiguren durch eine isometrische, grafisch sehr ansprechende Welt und versuchen, abgesehen vom eigenen Überleben, den Gegener zurück zu zwingen und ihn gleichzeitig zu studieren. Dieses ist immens wichtig, denn das Spiel passt sich dem Stil des Spielers an, und so hängt auch die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Soldaten vom Spieler selbst ab.

Der Spieler muss also nicht nur ein schlagkräftiges Team zusammenstellen, sondern es auch mit den passenden Waffen ausrüsten und vorausschauend jeden Angriff planen. Dabei kann er auf vereinigte Feuerkraft oder auf taktische Finesse setzen. Dazu gehört eben nicht nur der Angriff, sondern auch die Verteidigung, nicht nur der Vorstoß, sondern auch der Rückzug.

Im Spiel stehen dem Strategen 60 Primärziele und 20 Sekundärziele zur Verfügung. Zusätzlich kann man noch eigene Spielvarianten erstellen, sodass man insgesamt auf 1,2 Millionen (!) Möglichkeiten kommt. All das findet in einer komplett vorgerenderten Spielumgebung der 3D-Sprite-Engine statt. Hier kämpft der Spieler gegen Mutanten, willenlose Marionetten und andere Abscheulichkeiten.


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Selbstverständlich kann das Spiel auch im Mehrspieler-Modus gespielt werden. Zusätzlich zu den normalen Möglichkeiten, wie IPX, LAN, TCP/IP oder serieller Verbindung kann das Spiel auch via E-Mail gespielt werden, was dann jedoch auf langsamer ablaufende Partien hinausläuft.

Fazit:
Das Spiel ist von der Rahmenhandlung und von den Spielszenarien her sehr komplex. Dies täuscht ein wenig darüber hinweg, dass während des Spiels die meiste Zeit mit sinnloser Rumlauferei vergeudet wird. So will die rechte Spannung, die man auch von der Rahmenhandlung her erwartet, nicht so recht aufkommen. Problematisch ist auch die Spielsteuerung zur Einstellung der Eigenschaften der Soldaten. Hier tappt man zu sehr im Dunkeln, bevor man herausgefunden hat, was sich hinter den einzelnen Buttons versteckt und wie man das Spiel überhaupt beginnt...
Alles in allem ist dieses Spiel eher für dem fortgeschrittenen Gamer zu empfehlen, der sich von manchen Startschwierigkeiten nicht irritieren lässt. [Henning Tag]



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