Abo
  • Services:

Verfassungsschutz warnt vor Rechtsextremen im Netz

Artikel veröffentlicht am ,

Das Internet wird laut einem Bericht der ZDF Frontal-Redaktion immer mehr zur Agitationsfläche internationaler Rechtsextremisten. Wie der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Peter Frisch, gegenüber dem ZDF-Magazin "Frontal" erklärt, ist die Zahl der deutschen rechtsextremen Homepages 1999 auf 320 gestiegen. Das entspricht in etwa einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

Für besonders bedenklich hält Deutschlands oberster Verfassungsschützer die zunehmende internationale Beliebtheit deutscher Neonazis im Internet: "Wir haben sogar die Tatsache, dass gerade Provider in den Vereinigten Staaten deutschen Rechtsextremisten anbieten,... bestimmte Seiten einzustellen, kostenlos, nur mit der kleinen Einschränkung, dass sie zwischenzeitlich einmal Werbung erdulden müssen." Der Verfassungsschützer hält dies für eine bedenkliche Entwicklung.

Auch Michel Friedman vom Zentralrat der Juden in Deutschland ist schockiert von der neuen Dimension der Rechtsextremisten im Netz, vor allem aber auch von deren professioneller Aufmachung. "Es ist nicht flach, es ist nicht mehr dümmlich, es ist nicht mehr sofort erkennbar, was der Hintergrund der Absender ist, man merkt, dass die rechtsradikale Szene sehr viel Geld investiert in diese Projekte." Die rechtsextremistischen Internet-Seiten bewertet Friedman als "den Stürmer in modernster Version" und das sei "unerträglich".

In Anbetracht der stetig wachsenden Zahl revisionistischer Internet-Seiten warnt Hans-Jürgen Doll vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg: "Gelingt es Revisionisten ihre Texte seriös verbrämt und professionell aufgemacht im Internet zu platzieren, so besteht die Gefahr, dass in absehbarer Zukunft zum Beispiel das Thema Holocaust von revisionistischen Angeboten im Internet überlagert wird".

Mehr dazu im ZDF-Magazin "Frontal" heute um 21.00 Uhr.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. (-20%) 47,99€

Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /