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Verfassungsschutz warnt vor Rechtsextremen im Netz

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Das Internet wird laut einem Bericht der ZDF Frontal-Redaktion immer mehr zur Agitationsfläche internationaler Rechtsextremisten. Wie der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Peter Frisch, gegenüber dem ZDF-Magazin "Frontal" erklärt, ist die Zahl der deutschen rechtsextremen Homepages 1999 auf 320 gestiegen. Das entspricht in etwa einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.

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Für besonders bedenklich hält Deutschlands oberster Verfassungsschützer die zunehmende internationale Beliebtheit deutscher Neonazis im Internet: "Wir haben sogar die Tatsache, dass gerade Provider in den Vereinigten Staaten deutschen Rechtsextremisten anbieten,... bestimmte Seiten einzustellen, kostenlos, nur mit der kleinen Einschränkung, dass sie zwischenzeitlich einmal Werbung erdulden müssen." Der Verfassungsschützer hält dies für eine bedenkliche Entwicklung.

Auch Michel Friedman vom Zentralrat der Juden in Deutschland ist schockiert von der neuen Dimension der Rechtsextremisten im Netz, vor allem aber auch von deren professioneller Aufmachung. "Es ist nicht flach, es ist nicht mehr dümmlich, es ist nicht mehr sofort erkennbar, was der Hintergrund der Absender ist, man merkt, dass die rechtsradikale Szene sehr viel Geld investiert in diese Projekte." Die rechtsextremistischen Internet-Seiten bewertet Friedman als "den Stürmer in modernster Version" und das sei "unerträglich".

In Anbetracht der stetig wachsenden Zahl revisionistischer Internet-Seiten warnt Hans-Jürgen Doll vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg: "Gelingt es Revisionisten ihre Texte seriös verbrämt und professionell aufgemacht im Internet zu platzieren, so besteht die Gefahr, dass in absehbarer Zukunft zum Beispiel das Thema Holocaust von revisionistischen Angeboten im Internet überlagert wird".

Mehr dazu im ZDF-Magazin "Frontal" heute um 21.00 Uhr.



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