Abo
  • IT-Karriere:

c't: Digitale Grafikkarten auf dem Prüfstand

Artikel veröffentlicht am ,

Die Mehrzahl der neuen flachen LCD-Monitore wird mit vorsintflutlicher Technik betrieben, nämlich wie herkömmliche Röhrenmonitore - das kostet unnötig Geld und verschlechtert die Bildqualität. Doch die bessere, digitale Ansteuerung dieser Bildschirme erfordert spezielle Grafikkarten, und da war die Auswahl bisher rar. Diese Durststrecke ist zu Ende: Sechs solcher digitalen Grafikkarten untersucht das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe.

Stellenmarkt
  1. Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG, Kirchberg / Murr
  2. ASCon Systems GmbH, Stuttgart

Der "natürliche Anschluss" eines LC-Displays an den Computer besteht eigentlich in einer Direktleitung zwischen Bildspeicher der Grafikkarte und Monitor. Doch die bisher gebräuchlichen Röhrenmonitore haben für den Betrieb von LCDs ein anderes Konzept vorgegeben: Die Grafikkarten wandeln die digitalen Bilddaten in analoge Signale für Röhrenmonitore, und im LCD-Gerät macht spezielle Elektronik diese Wandlung wieder rückgängig.

Dieser Umweg kostet unnötig Geld, denn der Digital/Analogwandler (RAMDAC) auf der Grafikkarte kann beim Anschluss von LCDs genauso entfallen wie der Analog/Digitalwandler im LCD-Monitor. Die doppelte Wandlung verringert aber nicht nur die Bildqualität, sondern verkompliziert die Bildsynchronisation, sodass ergonomisch bedenkliche Flimmerstörungen auftreten können.

Digitalbetrieb ist bei LCDs deshalb in jedem Fall besser. Bisher aber waren Grafikkarten mit Digitalausgang, vor allem moderne Karten zur Beschleunigung von 3D-Spielen, Mangelware. Das ist jetzt vorbei. Auch herrscht immer noch etwas Wirrwarr bei den digitalen Anschlüssen, wo derzeit drei Standards koexistieren, doch Adapter lösen mittlerweile die gängigen Konflikte.

Einer der drei Standards, das Digital Visual Interface, wird als die zukunftsträchtigste Schnittstelle zwischen PC und Monitor gehandelt. Auch Röhrenmonitore sollen in den nächsten Jahren mit dem DV-Interface ausgestattet werden, die Signalwandlung findet dann im Monitor selbst und nicht mehr wie bisher im Rechner statt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 64,90€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (u. a. 50 Zoll für 449,00€, 43 Zoll für 399,00€, 58 Zoll für 529,00€)
  3. (u. a. Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 22,99€, Titanfall 2 für 8,49€, Fortnite Epic...
  4. 598,00€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


FX Tec Pro 1 - Hands on

Das Pro 1 von FX Tec ist ein Smartphone mit eingebauter Hardware-Tastatur. Der Slide-Mechanismus macht im ersten Kurztest von Golem.de einen sehr guten Eindruck.

FX Tec Pro 1 - Hands on Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


      •  /