Spieletest: Driver - Verfolgungsjagden in der City

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Screenshot #1
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Nachdem GT Interactives Rennspiel Driver wochenlang die Spitzenposition der Playstation-Verkaufscharts innehatte, gibt es seit einer Weile auch die langerwartete PC-Konvertierung, die mehr als nur einen Blick wert ist.

Thematisch befindet man sich in den USA der siebziger Jahre und hat die Aufgabe, als Undercover-Cop in den Großstädten New York, San Francisco, Miami und Los Angeles für Ordnung zu sorgen. Dazu steht einem eine große Anzahl von amerikanischen Straßenkreuzern zur Verfügung, um die Highways unsicher zu machen. Insgesamt werden über 40 Missionen geboten, wobei die Story nicht linear vorgegeben ist, sondern durch das Handeln und den Erfolg des Spielers beeinflusst wird. Bevor man in den Undercover-Modus einsteigen kann, müssen allerdings zuerst einige Eignungstests bestanden werden, wie etwa ein Slalomlauf in einer engen Tiefgarage unter Zeitdruck.

Screenshot #2
Screenshot #2
Abseits der Hauptgeschichte ist es natürlich ebenso möglich, freie Fahrten zu unternehmen, eigene Bestzeiten aufzustellen oder in Fahrspielen schon einmal den rabiaten Gewalteinsatz auf der Straße zu proben. Dies empfiehlt sich dringend, denn wenn man erst einmal als Geisterfahrer auf der Piste ist und von einer ganzen Horde von Polizeiwagen verfolgt wird, die ja nichts von der eigenen Identität wissen, dürfte es Ungeübten schon schwerfallen, einen kühlen Kopf zu behalten. Die Mission ist verloren, wenn auf Grund zu vieler Unfälle und Karambolagen die Zerstörungsleiste komplett ausgefüllt ist; erschwerend kommt hinzu, dass mit zunehmender Beschädigung des eigenen Fahrzeugs die Wachsamkeit der Polizisten ansteigt und ein Entkommen immer schwieriger macht.

Screenshot #3
Screenshot #3
Die Präsentation kann getrost als überaus gelungen bezeichnet werden: Die Grafik ist sehr detailliert und farbenfroh (ein 3D-Beschleuniger wird benötigt), so bestechen etwa die Städte durch eine Vielzahl von real existierenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten; die Musik ist sehr atmosphärisch im Stil der Siebziger gehalten, und auch die gerenderten Zwischensequenzen lassen die Stimmung alter Detektivfilme aufkommen. Ein größeres Manko ist allerdings, dass es keinen Mehrspielermodus gibt; dieser soll aber später durch einen Patch nachgereicht werden.

Fazit:
Mit Driver liegt ein Rennspiel vor, dass das Herz eines jeden Rasers höher schlagen lassen dürfte. Wilde Verfolgunsjagden, spannende Kämpfe gegen die Zeit, eine wunderhübsche Grafik und immenser Spielspaß: Es gibt wirklich nur wenig, was man hier bemäkeln könnte. Nach Microsofts Midtown Madness also ein weiteres Highlight im Bereich der Straßenschlachten! [Thorsten Wiesner]

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