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Nokia und Intel schließen Abkommen

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In einer Pressemitteilung kündigten Nokia und Intel heute an, gemeinsam Fernsehgeräte mit Internetfunktionalität entwickeln zu wollen. Ziel ist es, neue Inhalte auf den Fernseher zu bringen sowie die Reichweite bereits bestehender Internetangebote drastisch zu vergrößern.

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Die ersten Produkte sollen auf bewährter Nokia- und Intel-Hardware, offenen Standards wie DVB oder ATVEF, sowie Open Source Software basieren. Die Verwendung offener Standards und Open Source Software soll vor allem für größere Flexibilität und Innovation sorgen. Die Entwicklung der Produkte hat bereits begonnen und die beiden Vertragspartner hoffen bereits in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erste Produkte ausliefern zu können. Als Open Source Software wurden Linux als Betriebssystem sowie Mozilla als Browser ausgewählt.

Beide Hersteller verfolgen zunächst das Ziel, den vollen Zugriff auf das Internet über den Fernseher zu ermöglichen. An sich nichts neues, gibt es doch schon etliche mehr oder minder erfolgreiche Versuche, Fernseher durch sogenannte Settop-Boxen Internet-tauglich zu machen. Den Vorteil der Intel/Nokia-Lösung sehen die beiden Hersteller in der Verwendung von Open Source Software. Damit sollen die geplanten Geräte sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Internet selbst weiterentwicklen lassen.

Man hofft damit einerseits eine starke Plattform zu schaffen, die es Anbietern sogenannter Broadcast Dienste ermöglicht, den Konsumenten attraktive, internetfähige Dienste und Inhalte anzubieten. Auf der anderen Seite möchte man der Fernsehindustrie die Möglichkeit geben, erweiterte Dienste, wie zum Beispiel interaktive Programmzeitschriften oder Ähnliches einzuführen. Ob das Konzept aufgeht und es gelingt, eine breite Gerätenbasis zu etablieren, darf mit Spannung erwartet werden.



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