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eBay kontra Ladenöffnungszeiten?

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Die Internet-Auktionsfirma eBay will dem deutschen Einzelhandel "helfen", das umstrittene Ladenschlussgesetz weiter auszuhöhlen. Das Konzept: Am Wochenende kann der Händler die Ware gegen Höchstgebot im Internet anbieten. Wird das reale Ladenlokal am Montagmorgen aufgeschlossen, verschwindet das Online-Angebot automatisch aus der virtuellen Welt, damit die Ware nicht versehentlich doppelt verkauft wird.

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eBay hat hierzu einen speziellen Prozess entwickelt, mit dem der Ladeninhaber sein Angebot "auf Knopfdruck" in den Wochenendverkauf bringen kann . Der Händler muss die Waren für den Online-Verkauf dazu einmal mit Microsoft Excel erfassen. Die auszufüllende Tabelle kann kostenlos bei eBay angefordert werden. Nach Ladenschluss wird die Excel- Liste einfach per Email an die Adresse uploader@ebay.de gesandt. Das Auktionsende, zum Beispiel Montagmorgen 9.00 Uhr, kann vom Händler individuell festgelegt werden.

eBay-Sprecher Alexander Samwer erklärte die Vorgehensweise so: Freitagabend oder Samstagmittag schließt der Inhaber den Laden ab, nimmt aus der Excel-Tabelle die während der Woche verkaufte Ware heraus und bietet alles, was noch zu haben ist, das ganze Wochenende lang über eBay zum Verkauf an. Montagmorgen wird die Online-Offerte gestoppt, die über eBay abgesetzten Produkte werden aus den Ladengeschäft genommen und für den Versand fertiggemacht.

Kommentar:

Es ist zwar offensichtlich, dass mit dem Ebay Angebot nichts anderes als eine leicht abgewandelte E-Commerce-Idee realisiert wurde, doch benötigt der Händler hierbei keine eigene Webpräsenz, keine E-Commerce-Lösung und keine aufwendige Anbindung an sein Warenwirtschaftssystem, um E- Commerce zu betreiben. Das damit weniger der Ladenschluß als die E-Commerce-Lösungen anderer Anbieter attackiert werden, ist das eigentlich Erwähnenswerte. Auch Amazon will mit den zShops auf dem lukrativen Business to Business Bereich Fuß fassen. Weitere Angebote dürfen bald folgen.



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