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Kein Platz für Afrikas Dörfer im Global Village

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Seit im September dieses Jahres Somalia als letzter Staat Afrikas an das Internet angeschlossen wurde, sehen Optimisten schon den Aufstieg Afrikas im Informationszeitalter. Experten warnen jedoch, dass der Siegeszug des Internet den Kontinent eher zurückwerfen wird, berichtet das Netzmagazin Telepolis.

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Afrika ist nicht nur der ärmste Kontinent, sondern auch der am wenigsten vernetzte. Mittlerweile verfügt zwar jeder afrikanische Staat über einen Provider, in elf Staaten gibt es flächendeckend lokale Einwahlknoten, in weiteren zwölf Staaten können sich Nutzer immerhin in größeren Städten zum Ortstarif einwählen. Doch während in Nordamerika und Europa jeder vierte Einwohner Zugang zum Netz hat, kommt in Afrika ein Nutzer auf 1500 Einwohner. 85 bis 90 Prozent der auf eine Million geschätzten afrikanischen Internet-Nutzer wohnen zudem in der Republik Südafrika.

Lediglich 0,022 Prozent aller Seiten im World Wide Web hatten 1998 ihren Host in Afrika. Kein Wunder bei Internet-Kosten, die bei einem Zehntel des Einkommensniveaus Europas um das Vier- bis Zwanzigfache höher sind.

Computerexperte John Perry Barlow hat eine überaus optimistische Vision: Afrika könne das Industriezeitalter überspringen und sich auf Computer und Kommunikation konzentrieren. Dabei helfe die soziale Struktur Afrikas aus hunderten Mikrokulturen, die der Beschaffenheit des Internet entspreche. Jörn Staby, Online-Experte der namibischen Tageszeitung "The Namibian", meint hingegen: "Es besteht die Gefahr, dass das Internet die Kluft zwischen den Industrienationen und Afrika eher noch vergrößert." Seiner Meinung nach verbreiten die neuen Statistiken zu viel Optimismus.

Afrika begegnet auch beim Internet altbekannten Problemen: mangelhafte Bildungssysteme, schlechte Infrastrukturen, die Kluft zwischen Stadt und Land sowie wenig kompetente, teilweise sogar korrupte Regierungen. Zudem gibt es größtenteils kein Personal, das die erforderlichen Kenntnisse aufweist. Das Internet entwickelt sich mit Innovationen wie E-Commerce technisch weiter, und Afrika kann nicht Schritt halten.

Der vollständige Artikel ist bei Telepolis abrufbar.

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