Abo
  • Services:

Cash-Machine versilbert Online-Zeit

Artikel veröffentlicht am ,

Dienste rund um werbefinanziertes Internet schießen in diesen Wochen wie Pilze aus dem Boden, nach AdOne und FairAd folgt nun die CyberProfit GmbH, die ihren Dienst ab sofort bereitstellt. Die Cash-Machine getaufte Software soll dem Internet-Surfer die Online-Stunden mit mindestens 90 Pfennig pro Stunde versilbern, sofern dieser einen Werbebalken unterhalb des Browser-Fensters platziert, in den Werbe-Banner und andere Informationen eingespielt werden.

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Rosenheim

Im Unterschied zu anderen Systemen will CyberProfit mit Hilfe eines intelligenten "Tracking"-Verfahren das tatsächliche Verhalten des Users im Netz feststellen und so die für das Profil nötigen Daten gewinnen. Was von CyberProfit als "Revolution" gefeiert wird, dürfte bei so manchem die Angst vor dem gläsernen Surfer weiter schüren.

Das Thema Datenschutz schreibe man groß, man gäbe keinerlei Daten der registrierten Anwender, weder Namen, Adressen noch Profile, an Dritte weiter. Durch getrennte Datenhaltung (Namen und Adressen in der einen, Profile in der anderen Datenbank) und einen speziell aus Datenschutzgründen entwickelten Algorithmus sei eine Zusammenführung auch intern unmöglich, so CyberProfit. Das System entspreche somit den Anforderungen des deutschen Teledienste Datenschutzgesetzes.

Jede Online-Stunde vergütet man mit 90 Pfennig (1,5 Pfennig pro Minute). Durch ein Weiterempfehlungssystem kann der Surfer außerdem Geld verdienen, auch wenn er nicht online ist: Für jeden geworbenen Freund bekommt er 10 Pfennig pro Stunde, in der dieser die Cash-Machine verwendet. Auf der zweiten Stufe kann er immerhin noch 5 Pfennig pro Stunde und Surfer verdienen. Die Auszahlung erfolgt ab einem Betrag von 20 Mark per Verrechnungsscheck.

Kommentar
Egal ob AdOne, FairAd oder CyberProfit, so reizvoll das System für den User sein mag, so muss man sich doch fragen, welchen Nutzen solche sicherlich zielgerichtete Werbung für den Werbekunden hat, ohne den alle Systeme zum Scheitern verurteilt sind, denn bei ausbleibenden Zahlung dürften sich die gewollten Netzwerkeffekte ins Gegenteil umkehren.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /