NVidia stellt Workstation-Grafikprozessor vor
Nachdem der Grafikkartenhersteller ELSA bereits im letzten Monat eine Grafikkarte mit einem noch ungenannten NVidia Grafikprozessor für den professionellen Bereich angekündigte, hat NVidia nun das Schweigen gebrochen. Der neue Grafikprozessor mit dem Namen Quadro(öffnet im neuen Fenster) basiert zwar auf dem gleichen Prozessorkern wie der GeForce256 , ist jedoch um zahlreiche Features erweitert worden, die im CAD- und 3D-Workstation-Markt gefordert sind. Während der GeForce256 eher den anspruchsvollen Spielefan anspricht, widmet sich NVidia mit Quadro erstmals dem Profi-Grafikmarkt und geht in direkte Konkurrenz mit Firmen wie 3Dlabs, die seit Jahren professionelle Grafiklösungen anbieten.
Der noch vor Weihnachten erhältliche neue Grafikprozessor soll laut NVidia mehr als 200 Milliarden Berechnungen pro Sekunde ausführen, 17 Millionen Dreiecke/Sekunde darstellen können und eine Füllrate von bis zu 540 Millionen Pixeln/Sekunde bieten. Zu den Profi-Features zählen kantengeglättete Punkte und Linien, "two-sided lighting", "front buffer 3D clipping" und "shared back-buffer support". NVidia verspricht zudem optimierte Treiber für Intel Pentium III und AMD Athlon, sowohl für Windows NT, Windows 2000 als auch Linux bereitzustellen. Laut NVidia müssen sich Grafikkarten mit Quadro-Grafikprozessor selbst vor mehrfach teureren Konkurrenten nicht verstecken und können sogar übertrumpfen.
Der erste Anbieter einer Grafikkarte mit der NVidia-Quadro-Workstation GPU ist der deutsche Grafikkartenhersteller ELSA(öffnet im neuen Fenster) . Die Gloria II-64 soll mit 64MB Double Data Rate (DDR) RAM ihren Einsatz bei anspruchsvollen Grafikanwendungen im Profibereich finden. Der Preis ist in Anbetracht der versprochenen hohen Leistung mit 1998,- DM sehr günstig. ELSA plant, die Gloria II-64 im Dezember an den Fachhandel auszuliefern.
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