HH: Zweiter internationaler Datenaustauschknoten

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Der Großteil der Datenströme im deutschen Internet wird über den Hauptaustauschknotenpunkt DE-CIX (DEutscher Commercial Internet EXchange) in Frankfurt am Main geroutet. Vor dem Hintergrund, dass im kommenden Jahr mit breitbandigen Diensten in der Internet-Kommunikation zu rechnen ist, stellt sich die Frage, ob das deutsche Internet am Frankfurter Hauptknotenpunkt entlastet werden sollte.

Die POP Point of Presence GmbH will sein neues Rechenzentrum in Hamburg künftig auch als Datenaustauschknoten nutzen. Der INX Hamburg (INternet EXchange) soll alle großen deutschen und internationalen Provider zusätzlich miteinander verbinden und dadurch den DE-CIX entlasten.

Durch verschiedene Technologien wie ISDN, ADSL, Funk oder skyDSL können sich die Nutzer heute komfortabel und breitbandig ins Internet einwählen. Für die Weiterleitung sorgen die entsprechenden Backbones der Provider. Die Engpässe an denjenigen "Kreuzungen", an denen sich der nationale und internationale Datenverkehr trifft, könnten aber zukünftig durch eine Zentralisierung verstärkt zu langsamen Datenflüssen führen.

Ausgehend vom bereits bestehenden Peering mit der Deutschen Telekom AG soll der INX Hamburg jetzt sukzessive ausgebaut werden. Durch den Direktzugriff auf den INX Hamburg sorgen kürzere Datenwege für wesentlich mehr Effizienz beim Datenrouting.

Und ein wichtiger Schritt in Richtung Regionalisierung des Internets würde gegangen, indem man regionale Dienste direkt über Hamburg abwickeln kann. "Dadurch streben wir zusätzlich die Stärkung des Standorts Hamburg an", erklärt Geschäftsführer Holger Gruel.

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