Completel will im deutschen TK-Markt mitmischen
Mit der Completel GmbH(öffnet im neuen Fenster) startet jetzt ein neuer City- und Regional-Carrier in Deutschland. Completel erschließt mit eigenen Glasfasernetzen Industrie- und Ballungsgebiete, die durch andere Carrier noch nicht oder nur unzureichend versorgt sind. Ende November bzw. Dezember 1999 nimmt Completel bereits die ersten Stadtnetze in München, Nürnberg, Essen und Berlin in Betrieb. Zielgruppen von Completel sind Industrie- und Wirtschaftsunternehmen, öffentliche Verwaltungen sowie mittelständische Betriebe entlang der bereits von Completel realisierten bzw. geplanten Trassen.
Die Produkt- und Servicepalette von Completel reicht von Sprachdiensten über Festverbindungen bis hin zu Multimedia- und Internetdiensten. Die Übertragung von Daten und Bildern erfolgt über die Glasfasernetze mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit pro Sekunde. Completel konzentriert sich mit dem Ausbau seiner Netzstruktur auf Regionen, in denen, nach Ansicht von Completel, noch keine oder eine nur unzureichende Glasfaserinfrastruktur vorhanden ist.
Completel positioniert sich als national und international agierender "est in Class"City- und Regional-Carrier. <E;>"Dieses Ziel wollen wir durch eine konsequente Kundenorientierung verbunden mit dem Einsatz von modernsten TK-Technologien erreichen", erklärt Hansjörg Rieder, Vorsitzender der Geschäftsführung und Sprecher der Completel GmbH. Grundlage dafür bildet eine eigene Infrastruktur auf der Basis von Glasfaserleitungen, die in Ringstruktur verlegt sind. Der Anschluss der Kundengebäude ("etzte Meile" an die Glasfaserleitungen erfolgt ebenfalls über Ringe, so dass bei Ausfall einer Strecke der Sprach- und Datenverkehr automatisch über die zweite Ringhälfte geleitet werden kann.
Um eine Netzverfügbarkeit von 99,99 Prozent und höher zu erreichen, setzt Completel neben der als LoopTECH bezeichneten ringförmigen Verlegung der Glasfaserleitungen auf redundante Network Operation Center (NOC) in den regionalen Niederlassungen. Die NOCs in München, Nürnberg, Essen und Berlin überwachen 24 Stunden vor Ort den Netzbetrieb. Die dezentrale Unternehmensorganisation in Verbindung mit flachen Management-Hierarchien soll flexible Entscheidungen und schnelle Reaktionszeiten durch kurze, unbürokratische Wege sicherstellen, um die individuellen Anforderungen der Kunden vor Ort erfüllen zu können.



