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Thoma: Internet-Durchbruch erst mit Oma Karsupke

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Einen echten Durchbruch wird es für das Internet nach Überzeugung des ehemaligen RTL-Chefs Helmut Thoma erst geben, "wenn auch meine berühmte Oma Karsupke" darin surfen kann. "Die muss es auch verstehen und das tut sie bis heute nicht", sagte der ehemalige RTL-Chef Thoma, der künftig das Internet-Fernsehen voranbringen soll,in einem Interview des Wirtschaftsmagazins brand eins . "Die glaubt, wenn ein Computer abstürzt, ist er runtergefallen. Das Zeug muss einfacher werden, ich setze da zum Beispiel auf Stimmenerkennung."

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Zu den Markt-Chancen von Internet-TV sagte Thoma, dass davon die Zielgruppenprogramme des Fernsehens betroffen seien. In Amerika gebe es zum Beispiel einen Kanal, auf dem von morgens bis abends gekocht werde. "Das ist ganz nett - aber das hilft dem nicht, der nicht kochen will, was ihm der Sender vorschreibt", meinte Thoma. Wenn es erst das Breitband-Internet gebe und damit einen schnellen Zugang zu bewegten Bildern, dann könne sich jeder auf den Schirm holen, was er wirklich kochen wolle. Das Digitalfernsehen werde es so gezielt nicht können.

"Ich kann zwar den Anglerkanal wählen, aber warum soll ich mir 30 Minuten über den weißen Hai ansehen, wenn ich mich nur für Forellen interessiere?" Im Internet-Fernsehen könne der Teilnehmer mit einem Klick alles über die Forelle erfahren, "wo ich sie fangen kann, wer meine Reise organisiert und welche Angelseide ich brauche".

Thoma sieht das Internet-Fernsehen primär als reines Nutzfernsehen, räumte aber Ausnahmen ein. Pay-per-View oder Video-on-Demand würden auch eine Rolle spielen. "Aber es wird um Nutzwert im weitesten Sinn gehen, den man durch die Verbindung mit E-Commerce ja auch gut finanzieren kann", sagte Thoma "brand eins". Allerdings werde über E-Commerce nur funktionieren, "was ich auch mit Lichtgeschwindigkeit geliefert bekomme - Musik, Videos, Spiele, Software, Dienstleistungen". Oder eben Produkte, die man im Geschäft um die Ecke nicht kaufen könne.

Gefragt, wo das Internet-TV laufe, auf dem Fernsehgerät oder dem PC, antwortete Thoma: "Den Streit, wer wen verdrängt, finde ich absolut absurd." Er sehe das rein vom Inhalt her determiniert. "Wir werden bald Flachfernseher bekommen, transparente Folien, die man sich von der Decke zieht. Dort schauen wir uns, aus drei Metern Abstand, gemütlich all das an, bei dem wir nicht mitarbeiten müssen. Egal, ob es aus dem Kabel, vom Satelliten oder aus der Telefonleitung kommt." Vor dem Computer schaue er sich an, was Rückfragen, Bestellungen und Mitarbeit erfordere. Es komme auf die Nutzungsform an, "nicht auf die Frage, wie was in die Wohnung kommt".



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