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Gewinneinbruch bei der Telekom

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Die Deutsche Telekom AG gab das vorläufige Konzernergebnis für die ersten drei Quartale des Jahres 1999 bekannt, die Publikation der endgültigen Zahlen ist für den 30. November 1999 geplant. Der Umsatz vom 1. Januar bis zum 30. September sinkt demnach um etwa 3 Prozent auf 26,25 Milliarden DM, der Konzernüberschuß bricht gar um 19 Prozent auf 1,25 Milliarden DM ein.

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Der Umsatzrückgang fiel damit moderater aus als noch im ersten Halbjahr mit 5 Prozent. Als Grund führt die Telekom in erster Linie die im bisherigen Jahresverlauf umgesetzten Tarifmaßnahmen an.

Für den Gewinnrückgang seien vor allem die Tarifsenkungsmaßnahmen und das damit verbundene Absinken der Margen im Hauptumsatzträger Telefonnetzkommunikation verantwortlich. Darüber hinaus erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal die Steuerbelastung aufgrund des Wegfalls von Sonderfaktoren. Zu berücksichtigen sind im Vorjahresvergleich auch die Kosten des zweiten Börsenganges der Deutschen Telekom im Juni 1999 von rund 200 Mio. Euro.

Die Wachstumsbereiche der Deutschen Telekom konnten ihr Tempo allerdings erneut beschleunigen. So verzeichnet T-Online nunmehr monatlich 100.000 neue Teilnehmer mit weiter steigender Tendenz, seit Jahresbeginn entschieden sich 900.000 Neukunden für T-Online. Zudem nutzen die einzelnen Teilnehmer die Online-Dienste zunehmend stärker. Die Zahl der Log-ins lag per Ende September bereits bei über 1 Milliarde.

Bei T-D1 konnten im 3. Quartal durchschnittlich sogar 300.000 neue Teilnehmer netto pro Monat verzeichnet werden und dürfte mit voraussichtlich neun Millionen Kunden per Jahresende die Planungsziele klar übersteigen. Die Zahl der Kurznachrichten (SMS), die über Handy verschickt werden, stieg auf rund 150 Millionen alleine im September.

Bei den Telefonanschlüssen im Festnetz hält indes der ISDN-Boom an. Gegenüber September 1998 legte die Zahl der ISDN-Kanäle bei den Geschäftskunden um 20 Prozent und bei den Privatkunden sogar um 56 Prozent zu.

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