Umfrage: Rot-Grün tut zu wenig für das Internet

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Fast jeder zweite Onliner meint, dass die Bundesregierung viel zu wenig für die Entwicklung von Internet und Multimedia tut. Dies zeigte eine Forsa-Umfrage unter 504 Surfern, die von Online Today in Auftrag gegeben wurde.

Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) findet die Förderung der neuen Informations-Technologien durch die Regierung ausreichend, nur drei Prozent glauben, Rot-Grün fördere Internet und Multimedia zu viel.

Frauen stellen der Bundesregierung dabei insgesamt die besseren Noten aus. So meint weniger als ein Drittel (30 Prozent) der Frauen, aber mehr als die Hälfte der Männer (53 Prozent), dass Rot-Grün die rasante Entwicklung in der Multimedia-Branche verschläft.

Siegmar Mosdorf, der Multimedia-Experte der SPD, bleibt angesichts dieser Zahlen selbstbewusst. Im Interview mit Online Today erläutert er das vom Bundeskabinett gerade verabschiedete Aktionsprogramm zur Förderung von Internet und Multimedia: "Bis 2001 sollen alle deutschen Schulen mit Multimedia-PCs und Internet-Anschluss ausgestattet sein", so Mosdorf.

Außerdem will Rot-Grün die Zahl der Multimedia-Firmen bis zum Jahr 2001 verdoppeln. Zur Finanzierung dieses Programms will die Bundesregierung jährlich eine Milliarde Mark zusätzlich für Forschung und Technologie ausgeben. Parallel setzt man auf "Innovationspartnerschaften" mit der Wirtschaft, über die Schulen und Universitäten mit modernster Hard- und Software ausgestattet werden sollen, so Mosdorf.

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