Jahr 2000: Bundesverwaltung gewappnet
Rund zehn Wochen vor Beginn des kommenden Jahres sieht sich die gesamte Bundesverwaltung bis auf zwei dem Innenministerium nachgeordnete Behörden gegen das Jahr 2000-Problem gewappnet, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Im kommenden Monat soll die Ausfallplanung auch für diese beiden Behörden stehen, so die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Brigitte Zypries. Mit dem sogenannten zweiten Fortschrittsbericht, mit dem sich das Bundeskabinett Mitte November befassen werde, seien dann voraussichtlich alle Vorbereitungen abgeschlossen.
Die Datumsumstellung zum Jahr 2000 kann ältere Rechnersysteme und Software durcheinander bringen und im schlimmsten Fall zu Fehlberechnungen, Systemausfällen oder Datenverlust führen. Das würde z.B. auch bei der Rentenberechnung zum Chaos führen. Um dies in der Bundesverwaltung auszuschließen, wurde die Technik von Bundesbehörden umfangreichen Tests unterzogen. Fehlerhafte Software wurde soweit möglich entschärft und Nutzer für den Fall auftretender Probleme geschult.
Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung: "Da im technischen Bereich aber immer ein "minimales Restrisiko" bleibe, werde dennoch ein Lagezentrum zur Koordinierung von Notmaßnahmen eingerichtet. Eine eigene unterbrechungsfreie Stromversorgung sei gewährleistet."



