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"Jessie": Linux-Entwicklungswerkzeuge von SGI

/ Jens Ihlenfeld
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SGI hat mit einen neuen Satz von Software-Development-Tools für Linux freigegeben. Die Integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) soll die Erstellung von Anwendungen für das Linux-Betriebssystem einfacher und schneller gestalten. Dabei soll es Jessie durch gezielte Unterstützung der Problempunkte im Bereich "Skalierbarkeit" ermöglichen, umfangreiche und effiziente Applikationen für Multi-Prozessor-Systeme zu entwickeln.

Jessie soll umfassende Werkzeuge für Fehlersuche und Leistungsanalyse innerhalb einer intuitiv verständlichen, hochgradig visuellen graphischen Benutzerschnittstelle zur Verfügung stellen. Zudem ist Jessie in der Lage, gleichzeitig mit mehreren ausführbaren Befehlen umzugehen, so dass der Entwickler gezielt feststellen kann, welche Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Kommandos bestehen und welche Folgen daraus enstehen. Mit dieser Möglichkeit könnten, laut SGI, Fehler innerhalb des Entwicklungszyklus früher erkannt und behoben werden.

Jessie ist in Java geschrieben, was dem Entwickler die umfassendsten heute möglichen Cross-Plattform-Fähigkeiten erschliessen soll. Es unterstützt die Programmiersprachen C, C++, Assembler und Fortran sowie andere Sprachen, die auch vom Standard-Linux-Debugger unterstützt werden.


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