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Zeitungen wollen Anzeigen online zusammenlegen

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Die deutschen Zeitungsverlage sind entschlossen, so schnell wie möglich ein Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Online-Rubrikanzeigen zu gründen um dem wachsenden Angebot verlagsfremder Online-Anzeigen Paroli zu bieten.

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Jetzt gehe es darum, die Kooperation mit großem Tempo voranzutreiben, erklärten die Vizepräsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Helmut Heinen und Richard Rebmann in Berlin zum Abschluß des Zeitungskongresses '99. Die Voraussetzungen für den Erfolg des Unternehmens seien sehr gut, da die Zeitungsverlage ein riesiges Potential an Rubrikanzeigen in das Unternehmen einbringen könnten. Parallel zu dem national ausgerichteten Unternehmen müßten die Zeitungsverlage auf lokaler Ebene ihre Online- Engagements im Bereich der Rubrikanzeigen offensiv vorantreiben, so Rebmann. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen wollen sich die Zeitungsverlage gegen die sich in rasantem Tempo entwickelnden verlagsfernen Angebote positionieren, bei denen der Handel mit Autos, Immobilien, Stellen, Reisen und anderem mehr grundsätzlich national bzw. international betrieben wird. Offenbar fürchtet man, ansonsten zukünftig bei einer wichtigen Einnahmequelle starke Rückgänge verzeichnen zu müssen.

Jeder Verlag kann Gesellschafter des Unternehmens werden. Verlage, die sich nicht unternehmerisch beteiligen, können ihr Rubrikenangebot als assoziierte Partner in das Unternehmen einbringen. Die Beteiligung der einzelnen Verlage wird voraussichtlich in drei oder vier unterschiedlichen Größenklassen erfolgen. Damit solle der unterschiedlichen Betroffenheit der Unternehmen Rechnung getragen werden, so Rebmann. Er hob ausdrücklich hervor, daß sich das Gemeinschaftsunternehmen jetzt aus dem Markt heraus entwickeln müsse. Die Aufgabe des BDZV habe von Anfang an darin bestanden, die Interessen aller Zeitungsverlage zusammenzubringen und die Entwicklung der Kooperation zu moderieren.



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