Abo
  • Services:

Studie: Europa holt in Sachen Internet auf

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zahl der Internet-Zugänge von Privathaushalten wächst in Europa derzeit schneller als in den USA, Großbritannien verzeichnet dabei die stärksten Wachstumsraten. Im Königreich hat sich die Zahl der privaten Online-Anschlüsse im letzten Jahr verdoppelt. In Deutschland haben derzeit 18 Prozent der Haushalte einen Internetanschluß, damit liegt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich hinter Großbritannien (24 Prozent), aber noch vor Frankreich (10 Prozent).

Stellenmarkt
  1. Next Level Integration GmbH, Leipzig, Köln, Rostock
  2. Landeshauptstadt München, München

Zu diesen Ergebnissen kommt der von der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers herausgegebene Consumer Technology Survey 1999. Die jährlich durchgeführte Studie ermittelt das Medienverhalten von je 800 repräsentativ ausgewählten Erwachsenen in USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

In den USA haben schon fast die Hälfte (43 Prozent) der Haushalte einen Internet-Zugang. Die Wachstumsrate von 1998 auf 1999 betrug 50 Prozent. Aber nicht nur die Zahl der Anschlüsse, auch die im Netz verbrachte Zeit ist in USA mehr als doppelt so hoch. Die amerikanischen Befragten surfen pro Woche durchschnittlich 5,3 Stunden ihrer Freizeit im Internet, ein Europäer nur 2,4 Stunden. Das dürfte besonders an den anders strukturierten Zugangskosten liegen.

Deutsche und Franzosen suchen im Internet hauptsächlich nach Informationen. 42 Prozent der deutschen Befragten geben dies als einen der Hauptgründe für die Nutzung des Internet an (Frankreich 53 Prozent, USA 28 Prozent).

Bank- und Finanzanlagegeschäfte per Netz sind in Deutschland am beliebtesten: 14 Prozent der Deutschen geben an, aus diesem Grund das Internet zu nutzen. Im europäischen Durchschnitt sind dies nur sechs Prozent, in USA vier Prozent. In USA wird das Netz hingegen hauptsächlich zur Kommunikation via E-Mail genutzt (48 Prozent). In Europa hingegen spielt dies noch keine so überragende Rolle, so die Studie von PricewaterhouseCoopers: Nur 34 Prozent der Europäer geben an, aus diesem Grund online zu gehen (Deutschland: 27 Prozent).

Ein weiterer wichtiger Grund, das Internet zu nutzen, ist das Einkaufen per Mausklick - besonders in den USA. 81 Prozent der US-Bürger bekunden im Consumer Technology Survey 1999 ihre Bereitschaft, im Netz einkaufen zu wollen. 1998 waren es 70 Prozent. 48 Prozent der Amerikaner mit heimischem Internet-Zugang haben in der Vergangenheit schon im Internet gekauft. In Großbritannien hingegen nutzen lediglich 29 Prozent die Möglichkeit des Online-Shopping, in Deutschland 25 Prozent und in Frankreich 12 Prozent.

Der Consumer Technology Survey 1999 hat weiterhin ermittelt, dass in den befragten Ländern bereits ein Viertel aller Internetnutzer von der Möglichkeit Gebrauch machen, Musik herunterzuladen, die Mehrheit in den USA. Hier sagen 60 Prozent aller Befragten, die schon Erfahrung mit dem Herunterladen von Musik haben, dass sie über das Internet Bekanntschaft mit neuen Musikstücken und Interpreten gemacht haben und dies der Impuls war, sich die entsprechende CD zu kaufen. Allerdings gibt es auch die umgekehrte Erfahrung; dass das vorherige Anhören im Internet vor dem Kauf bewahrt hat.

Die Studie kann bei PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf (Tel.: 0211/981-2792) kostenlos angefordert werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. 2,99€
  3. 33,99€
  4. (-92%) 0,79€

Folgen Sie uns
       


Monterey Car Week - Bericht

Ist die Zukunft der Sportwagen elektrisch? Wir haben die Monterey Car Week in L.A. besucht.

Monterey Car Week - Bericht Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

Indiegames-Rundschau: Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner
Indiegames-Rundschau
Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner

Düstere Abenteuer für Fans von Dark Souls in Immortal Unchained, farbenfrohe Geschicklichkeitstests in Guacamelee 2 und morbides Management in Graveyard Keeper - und endlich auf Toilette gehen: Golem.de stellt die besten neuen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Kalte Krieger und bärtige Berliner
  2. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  3. Indiegames-Rundschau Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    •  /