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Trotz Verbot: Viele Handys bleiben in der Luft an

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Obwohl empfindliche Geldstrafen und bis zu zwei Jahre Gefängnis drohen, schalten offenbar viele Passagiere ihre Handys im Flugzeug nicht aus.

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Das belegt ein Test des Magazins Stern, dessen Ergebnis in der neuen Ausgabe veröffentlicht wird.

Auf elf Flügen zwischen Hamburg, Frankfurt, München, Düsseldorf und Stuttgart nahmen Stern-Redakteure ein Spezialmessgerät zum Aufspüren von eingeschalteten Handys mit. Ergebnis: Bei acht der elf Flüge blinkte der "Mobilfinder" der Hamburger Firma MAZ - auf knapp drei Viertel der getesteten Verbindungen war also mindestens ein Mobiltelefon eingeschaltet.

Hochgerechnet heißt das laut Stern: Täglich fliegen Tausende Maschinen über Deutschland mit aktiven Funktelefonen an Bord.

Zumindest in Reiseflughöhe sind die Handys nicht in der Lage, Kontakt mit dem Mobilfunkstationen am Boden aufzunehmen und schalten auf maximale Funkleistung. Dies kann zu Störungen der Bordelektronik führen - besonders bei älteren und schlechter abgeschirmten Maschinen haben sich in letzter Zeit Störungen bemerkbar gemacht - einen nachgewiesenen Unfall gab es bislang jedoch nicht.

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