Abo
  • Services:

BMW: Vom Cockpit in das Internet

Artikel veröffentlicht am ,

BMW hat sich in einer Konzeptstudie überlegt, wie man gemäß des Firmenslogans die "Freude am Internet-Surfen" mit der "Freude am Fahren" verbinden kann und stellt mit der Entwicklung "Snake" einen Entwurf zur Diskussion, der hinter dem Lenkrad einen herausklappbaren Bildschirm samt PC beherbergt.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. Deutsche Leasing AG, Bad Homburg vor der Höhe

Das Forschungsprojekt "ecopute" zeigt die neuartige Gestaltung des Fahrzeug-Cockpits mit interaktiven Bedienmethoden derzeit im BMW Group Pavillon in München im Rahmen der Ausstellung "Connected Drive" vom 15. Oktober bis zum 27. November 1999.

Statt flächig verteilter Direkt-Schalter für Licht, Klima, Audio etc. steht dem Fahrer ein einziges lang gestrecktes Schalterfeld auf der Mittelkonsole zur Verfügung. Diese so genannte "Snake" ermöglicht eine Betätigung der Direkt-Schalter ohne Blickzuwendung.

An Stelle des heutigen Instrumenten-Kombis übernimmt ein großer TFT-Bildschirm die Fahrerinformation. Dieser zeigt in seiner durch das Lenkrad sichtbaren oberen Hälfte die bekannten Anzeigeelemente wie Tachometer und Drehzahlmesser. Er dient auch als zentrales Informationssystem, beispielsweise für die Navigation. Weitere Bildschirme für den Fahrer sind so überflüssig und nicht vorgesehen.

Als Ersatz für die traditionelle Lenksäule dient ein neuer brückenförmiger Lenkradträger. Hinter dieser Konstruktion, mit der das Lenkrad nach oben zur Windschutzscheibe bewegt werden kann, verbirgt sich das wahre Geheimnis von "ecopute".

Beim elektromotorischen Schwenken des Lenkrads nach oben wird der zentrale Bildschirm erstmals vollständig nutzbar. Das frei programmierbare 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Punkten bewegt sich dem Fahrer entgegen. Eine ausfahrbare Tastatur vervollständigt das Equipment zum temporären, ergonomisch einigermaßen akzeptablen Computer-Arbeitsplatz.

Für die Online-Fähigkeit des rollenden Drittbüros wird der neue UMTS-Mobilfunkstandard sorgen. Nach der bisher sehr langsamen Übertragungsrate von 9,6 Kbit pro Sekunde im heutigen GSM-Standard werden mit UMTS bis zu zwei Mbit pro Sekunde in ein stillstehendes Fahrzeug ermöglicht.

Während der Fahrt können konzeptbedingt noch nahezu 400 Kbit pro Sekunde übertragen werden. Es versteht sich von selbst, dass der Computer-Arbeitsplatz während der Fahrt vollkommen verborgen bleibt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,00€ (lieferbar ab 1. April, versandkostenfrei)
  2. 99,00€ (zzgl. 1,99€ Versand)
  3. (u. a. Bis zu 33% Rabatt auf iPhone 6 Ersatzteile)
  4. (u. a. Spider-Man Homecoming, Wonder Woman)

Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /