PowerMac G4 Taktfrequenz - Lenkt Apple ein?
Nachdem Apple sich bei vielen Kunden, die einen PowerMac G4 Rechner vorbestellt haben, durch eine Senkung der Prozessorleistung um 50 MHz ohne Preisnachlass recht unbeliebt machte, scheint man sich in der Firmenspitze eines besseren besonnen zu haben. Laut einem Bericht der US-Publikation Macintouch sollen amerikanischen Kunden die vorbestellt haben, nun doch die gewünschte Ausstattung erhalten – mit Ausnahme derjenigen, die das 500 MHz Modell bestellt haben.
Diesen bietet Apple zwei Möglichkeiten: Sie können entweder das preiswertere G4/450 Modell wählen und erhalten es zum alten Preis. Oder sie erhalten ein System mit der Systemausstattung des nun nicht ausgelieferten G4/500, das 50 MHz langsamer ist, dafür aber auch etwas günstiger. Ob Apple Deutschland mitzieht ist leider noch nicht bekannt.
Für alle PowerMac G4 Interessenten die nicht vorbestellt haben, gelten die gestern angekündigten neuen Konditionen: Gleiche Ausstattung, gleicher Preis und 50 MHz langsamer. Der Power Mac G4 350 MHz kostet 3.849 DM, der Power Mac G4 mit 400 MHz 5.999 DM und die 450 MHz-Variante 8.399 DM.
Wenn Motorola die Probleme mit den Prozessoren gelöst hat, die nur bei 500 MHz und höheren Taktfrequenzen auftreten und zu Abstürzen führen sollen, dann wird Apple wieder die ursprünglichen, 50 MHz schnelleren Systeme anbieten. Im nächsten Jahr wird auch IBM mit der Herstellung von G4 Prozessoren beginnen, dann dürfte es auch keine Lieferengpässe mehr geben.
Nachtrag (15.09.99, 16:00 Uhr):
Wie uns Apple Deutschland eben mitteilte, werden Kunden, die Systeme mit der ursprünglich angekündigten Konfiguration vorbestellt haben, auch entsprechend beliefert. Da der G4/500 in Deutschland noch gar nicht zu bestellen war, gibt es hier zu Lande auch keine speziellen Regelungen seitens Apple.