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Siemens: Leuchtende Tapete als Fernseher

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Tapeten, die plötzlich die Farbe wechseln und zu Fernsehmonitoren mutieren, elektronische Zeitungen, die sich ständig aktualisieren oder der interaktive PC, der einfach in der Hosentasche verschwindet - klingt nach der Phantasie eines Science-Fiction-Regisseurs, könnte aber in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden.

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Möglich machen dies Kunststoffe wie Polythiophen (rot), Polyfluoren (blau) und Polyphenylenvinylen (grün), die beim Anlegen einer elektrischen Spannung hell aufleuchten. Dieser Effekt beruht auf den Riesenmolekülen, aus denen die Polymere bestehen.

Die elektrische Spannung bewirkt, daß die Elektronen der Moleküle auf höhere Energieniveaus angehoben werden; beim Zurückfallen auf ihr Ausgangsniveau senden sie Licht aus (Elektrolumineszenz).

Die Herstellung eines solchen Schirms ist im Prinzip recht einfach: Auf Glas oder eine Trägerfolie wird ein elektrischer Leiter und darauf der Kunststoff aufgebracht, der dünner als ein Tausendstel Millimeter ist. Schließlich wird noch eine weitere Elektrode aufgedampft. Fertig ist die organische Leuchtdiode (Organische Licht Emittierende Diode, OLED).

Siemens-Forschern ist es nun gelungen, eine 16 Quadratzentimeter große Leuchtdiode herzustellen, die sehr hell leuchtet und anders als ein LCD-Schirm auch schnelle Videosignale verarbeiten kann ohne nachzuleuchten. OLED könnten in Zukunft herkömmlichen LCD-(liquid crystal display)-Flachbildschirmen Konkurrenz machen.

Letztere weisen zahlreiche Nachteile auf: Sie sind starr, aufwendig herzustellen und dementsprechend teuer. Außerdem leuchten sie nicht selbst, sondern verändern nur die Intensität des Lichts. Und sie strahlen das Licht nur in einem bestimmten Winkel nach vorne ab.

Wann es bei OBI die TV-Tapete geben wird, verrät Siemens aus guten Gründen noch nicht.



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