Intels Rambus-Probleme gelöst?
Laut einem Bericht von Forbes hat Intel die Probleme mit dem Intel-820-Chipsatz und den neuen Rambus-Speicherbausteinen gelöst und dürfte in Kürze mit der Produktion beginnen. Wo das Ende September bekannt gewordene Problem genau lag, hat Intel bisher nicht verlauten lassen. Forbes berichtet jedoch, dass es sich um ein Problem mit den Verdrahtungs-Spezifikationen gehandelt habe, das Intel nun beseitigt hat.
Die Aufgabe von Intel und Rambus Inc. besteht jetzt darin, die PC-Hersteller wieder für Rambus zu gewinnen. Die Rambus-Probleme haben viele von ihnen mit den wesentlich preiswerteren und fast ebenso schnellen PC133-SDRAMs liebäugeln lassen, einen Speicherstandard, der vor allem von Intels Konkurrent Via Technologies propagiert wird. Vor kurzem hatten Speicherhersteller wie Samsung und NEC angekündigt, die Rambus-Herstellung zeitweilig zu stoppen und die Kapazitäten stattdessen für SDRAM-Module zu nutzen, da man befürchtete, auf den teueren Rambus-Modulen sitzen zu bleiben.
Intel wird laut Forbes wahrscheinlich noch Ende dieser Woche den Multiprozessor-Intel-840-Chipsatz "Carmel" vorstellen, der bisher von den Rambus-Problemen mit dem Speicherbus verschont geblieben ist und voraussichtlich in der ersten Dezemberwoche in Produktion gehen wird.
Näheres zu den Problemen mit dem Intel-820-Chipsatz und Rambus findet sich im Artikel:
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