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SinnerSchrader geht am 2. November an die Börse

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Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für E-Commerce- Lösungen, die SinnerSchrader Aktiengesellschaft (WKN: 514190), geht am 2. November 1999 an den Neuen Markt, wie das Unternehmen mitteilte.

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Die Konsortialbanken bei diesem Börsengang sind die Commerzbank AG (Konsortialführer), die DG Bank AG und Schroder Securities Ltd., London.

In den ersten acht Monaten dieses Jahres erzielte SinnerSchrader einen Bruttoumsatz von 8,4 Millionen Mark. Das entspricht einem Plus von 130 Prozent gegenüber 3,6 Millionen Mark im gesamten Jahr 1998. Ungewöhnlich für Internet-Firmen - das Unternehmen ist profitabel: Das Ergebnis vor Steuern lag mit rund 2,9 Millionen Mark um 830 Prozent über dem Wert für 1998.

"Unsere Strategie, sich auf komplexe E-Commerce-Lösungen zu konzentrieren, hat sich ausgezahlt. Die hohe Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter festigt dabei unsere Vorreiterrolle", kommentiert Vorstand Oliver Sinner den Erfolg der vergangenen Monate. Für das laufende Geschäftsjahr (1.9.1999 - 31.8.2000) plant SinnerSchrader einen Bruttoumsatz von rund 24 Millionen Mark.

Mit dem geplanten Börsengang will die SinnerSchrader Aktiengesellschaft den Wachstumskurs weiterführen. Dabei will das Unternehmen in erster Linie den Unternehmenswert durch die Expansion ins europäische Ausland steigern und sich mit Minderheitsbeteiligungen an E-Commerce- Joint- Ventures beteiligen. Für die Gemeinschaftsunternehmen wird SinnerSchrader die gesamte Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung der E-Commerce-Sites übernehmen. Ziel der Beteiligungsstrategie ist die erfolgreiche Positionierung neuer Geschäftsmodelle im rasant wachsenden E-Commerce- Markt.

Das erste Joint-Venture wird SinnerSchrader mit Blume2000 eingehen, dem mit 160 Niederlassungen größten Blumenfilialisten in Deutschland. Hier soll ein Geschäftsmodell für den Vertrieb von Blumen und Pflanzen über das Internet etabliert werden. SinnerSchrader plant darüber hinaus weitere Firmengründungen.

SinnerSchrader wurde 1996 von Oliver Sinner und Matthias Schrader in Hamburg gegründet. Anfang Oktober waren 81 Mitarbeiter beschäftigt. Neben Oliver Sinner und Matthias Schrader gehören Detlef Wichmann als Technologievorstand und Thomas Dyckhoff als Finanzvorstand dem vierköpfigen Vorstandsgremium an.

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