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Taiwans Chipfabriken stehen wieder unter Strom

/ Christian Klaß
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Die Taiwan Power Company hat die Stromversorgung zumindest auf der Nordhälfte der Insel wieder hergestellt – zumindest die Chipfabriken dürften aufatmen, steht ihnen doch die benötigte Energie für die Fertigungsstätten wieder zur Verfügung. Ein schweres Erdbeben hatte im letzten Monat Taiwan erschüttert, zahlreiche Opfer gefordert und durch landesweite Stromausfälle auch die Halbleiter-Wirtschaft Taiwans schwer getroffen.

Durch behelfsmäßige Stromleitungen wurde am letzten Samstag im Norden Taiwans die volle Stromversorgung wieder hergestellt, die Reparatur des ganzen Netzes soll jedoch bis zu zwei Jahre dauern. Laut Eurotrade(öffnet im neuen Fenster) will die taiwanesische Regierung nun private, kleinere Stromversorger fördern und unterstützen, um das Land besser auf zukünftige Katastrophen vorzubereiten.

Wenige Tage nach dem Erdbeben begannen die Speicherpreise weltweit hochzuschnellen. Gravierende Lieferengpässe von meist in Taiwan hergestellten Mainboards taten ihr Übriges, den Handel in Aufregung zu versetzen. Noch ist die Lage nicht besser geworden, doch mit der positiven Meldung aus Taiwan könnte sich das bald ändern.


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