Ernst & Young-Studie: Revolution IP-Technologie

Artikel veröffentlicht am ,

Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat auf der Telecom '99 in Genf einen Bericht über die Auswirkungen der IP Netztechnologie auf die Handhabung von Kundenbeziehungen im nächsten Jahrhundert bekannt gegeben. Als Anschlussbericht zu der kürzlich fertiggestellten Studie zur globalen Kommunikation mit dem Titel "The Connected Society", zeigt die neue Studie auf, das IP-gestützte Systeme das Unternehmensmodell für Anbieter im Kommunikationsbereich fundamental verändern werden.

Neue Systeme werden alle bisher bestehenden Regeln zum Management von Kundenbeziehungen verändern und die Notwendigkeit unterstreichen, einen neuen, flexiblen Ansatz gegenüber dem Kunden zu übernehmen sowie die Schnittstellen zum Kunden und alle Prozesse, die diese in einer neuen Ära des Wettbewerbs in der Kommunikation unterstützen, neu zu gestalten, so Ernst & Young.

Unter dem Titel "Survival in The Connected Society; Why IP Spells Total Transformation for Telcos" soll der Bericht die für die Unternehmen der Kommunikations-Industrie erforderliche totale Umwandlung dokumentieren, die beim Einstieg in die Open Systems Bewegung und die Vorbereitung auf eine komplette Neugestaltung der Infrastruktursysteme entsteht.

"IP wendet die Modelle der Service-Provider von außen nach innen", sagte John Edwards, Ernst & Young Asia Pacific Communications Practice. "Die Kombination der offenen IP- Architektur mit den Wirtschaftsbedingungen des freien Marktes vermittelt dem Kunden eine vollständige Kontrolle und zwingt den Anbieter von Kommunikationsdiensten, die Bedürfnisse des Kunden nach neuen, wertsteigernden Möglichkeiten zu erfüllen. Die Wandlung im IP Geschäft betrifft - gleichzeitig - das strategische Unternehmensmodell, das Kerngeschäft und die Unternehmenskultur."

Während die ersten Auswirkungen von IP Netzen sich auf eine dramatische Reduktion der Preismodelle beziehen werden, wird der wichtigste langfristige Effekt in einem neuen Unternehmensmodell zur Betreuung des Kunden in einem offenen Systemumfeld liegen. Die potentiellen Carrier werden sich auf eine unterschiedliche Preisgestaltung, auf die Bildung umfassender neuer Partnerschaften und auf eine Umwandlung der zu Grunde liegenden OSS einstellen müssen, um der neuen Welt einer offenen IP Architektur gerecht zu werden. "Heute sind die OSS eines Unternehmens und sein Unternehmensmodell voneinander abhängig. Sie müssen gemeinsam entwickelt und gestaltet werden, um erfolgreich zu sein", sagte Jeff Perelman, Ernst & Young Strategic Advisory Services. "Aber selbst wenn Sie eine erfolgreiche Strategie haben, bleiben das Unternehmensmodell und die OSS die für den Erfolg ausschlaggebenden Faktoren." "Um in einem offenen IP Umfeld führend zu bleiben und die Bedürfnisse des Kunden zufrieden zu stellen, müssen die Carrier erheblich mehr in die Systemschicht investieren als sie zur Zeit in die IP Netzschicht investieren", sagte Hugh Jagger, Ernst & Young, European Communications Practice. "Praktisch jedes auf den Kunden ausgerichtete System und der dazugehörige Prozess müssen im Interesse einer maximalen Flexibilität und Effektivität umgestaltet werden, um den Kunden in der vernetzten Gesellschaft zufrieden zu stellen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /