Abo
  • Services:

Tradefind: Itrade startet neue E-Commerce-Lösung

Artikel veröffentlicht am ,

Die im April diesen Jahres als Internet-Auktionshaus gegründete itrade GmbH startet am 11. Oktober 1999 mit Tradefinder eine "Buyer Driven Commerce"-Lösung in Deutschland. Unter der Internet-Adresse www.itrade.de soll es damit neben der klassischen Auktionsfunktionalität auch möglich werden, Produktanfragen in die Datenbank einzustellen, und so bei entsprechenden Anbietern Nachfrage zu generieren.

Stellenmarkt
  1. Universität zu Köln, Köln
  2. Universität Osnabrück, Osnabrück

Dabei können Käufer nicht nur nach interessanten Angeboten suchen und Produkte online erwerben, sondern - wie bei einer Handelsbörse - auch dann ihr Kaufinteresse kundtun, wenn gerade keine entsprechenden Produkte angeboten werden. Im Gegenzug wird Verkäufern ermöglicht, nach solchen Kaufinteressenten zu suchen und ihre Angebote gezielt auf diese Nachfrage auszurichten.

Andreas Etten, Mitbegründer und Geschäftsführer der itrade GmbH, definiert Tradefinder als ein Tool der dritten Generation des E-Commerce: "Am Beginn der kommerziellen Internet-Nutzung standen klassische Online-Shops wie zum Beispiel die elektronische Buchhandlung Amazon.com. Käufer konnten nur zu festen Preisen aus einem vordefinierten Produktsortiment auswählen. Das Einkaufen via Internet unterschied sich dabei kaum vom Einkaufen im traditionellen Ladengeschäft. Die zweite Generation moderner E-Commerce-Lösungen gab dem Käufer dann schon ein wenig mehr Kompetenzen. Online-Auktionen erlauben dem Käufer zumindest über den Preis mitzubestimmen. Die Nachfrage gewinnt Einfluss auf die Preisfindung im Online-Markt. Die dritte Generation des E-Commerce entsteht derzeit unter dem Slogan "Buyer Driven Commerce". Dabei werden die Handelstransaktionen nicht mehr nur vom Anbieter gestartet, sondern auch vom Nachfrager."

Oft genug aber müssen Online-Shopper die Erfahrung machen, dass selbst Shops, Auktionshäuser oder Suchmaschinen gerade keine passende Ware im Angebot haben. Hier soll nun der "Detektiv" helfen, der die Produktanfrage des Kaufinteressenten übernimmt und ihn sofort per E-Mail informiert, wenn ein Anbieter das gefragte Produkt zum Verkauf feilbietet. Dabei bleibt die Anfrage bis zu vier Wochen im System gespeichert.

Das vollmundig als "dynamisches Handelsforum" bezeichnete Angebot stellt so eine sinnvolle Umsetzung von Kleinanzeigen in einen interaktiven Kontext dar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

Folgen Sie uns
       


Akustische Kamera Soundcam - Bericht

Lärm ist etwas für die Ohren? Nicht nur: Eine akustische Kamera macht Geräuschquellen sichtbar. Damit lassen sich beispielsweise fehlerhafte Teile in einer Maschine erkennen oder der laute Lüfter im Computer aufspüren. Wir haben es ausprobiert.

Akustische Kamera Soundcam - Bericht Video aufrufen
Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  2. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler
  3. Aus dem Verlag Kamingespräch mit Entwicklerlegende Lord British angekündigt

Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  2. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  3. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen

    •  /