Mehr als 2.000 Radio-Programme sind schon im Netz
Ob Salsa aus New York oder die neuesten Nachrichten: Radio aus dem Internet bietet dem User die absolute Programmvielfalt. Wie in der aktuellen Ausgabe der Programmzeitschrift TV Today berichtet, übertragen bereits mehr als 2.000 Radiosender ihre Programme im Netz.
Die Vorteile für die Radiomacher liegen auf der Hand: Die Sender können ihren Hörern ein Nischenprogramm bieten und außerdem in direkten Kontakt mit ihnen treten. Die Finanzierung der meisten Sender ist derweil noch nicht auf gesunden Füßen - auf Grund ihrer geringen Reichweite lohnt es sich für die Werbebranche kaum, Spots zu schalten.
Nachteilig für den Hörer ist die bislang schlechte Klangqualität. Und: Internet-Radio ist teuer, da der User zumindest hier zu Lande Telefongebühren bezahlen muss. In den USA gibt es derweil schon Kneipen und Cafes, die die Musikbeschallung über das Netz beziehen - kein Wunder bei dem meist telefongebührenfreien Internetzugang.
Doch vielleicht ändert sich das auch in Deutschland bald: Immer mehr Provider führen Pauschaltarife mit unbegrenzter Online-Dauer ein. Interessant sind auch Zugänge, die über eingeblendete Werbung finanziert werden. Die Klangqualität der Internet-Radios wird sich ausserdem mit steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten verbessern.
Daher meint Medienforscher Klaus Goldhammer: "Die Zukunft des Rundfunks liegt im Internet".
Einen Überblick über die zahlreichen Sender und ihre Programme geben die Sites www.ontheair.com und www.broadcast.com sowie das TV Today Network, das auch die deutschen Netz-Radios berücksichtigt.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





