Internet-Kunstauktion: Kritik des Establishments
Wie der Spiegel Online schreibt, hat der Bundesverband Deutscher Kunstversteigerer erste Schritte gegen Internet-Auktionen unternommen, da den Mitgliedern erhebliche Wettbewerbsnachteile entstehen würden, sollten sich derartige Angebote durchsetzen.
Das Internet-Angebot ExtraLot.com, um das es im konkreten Fall geht, veranstaltet nach eigener Aussage monatliche Kunstauktionen im Internet. Dabei werden ausschließlich hochwertige Kunstobjekte versteigert.
Auf Zuschlagsumme bzw. den Kaufpreis wird ein Aufgeld von 10% erhoben. Für die Monate zwischen Oktober und Dezember werden nur 8% aufgeschlagen. Zusammen mit dem Auktionshaus Van-Ham aus Köln werden die im normalen Auktionsgeschäft üblichen Garantien und Gewährleistungen angeboten.
Die Online-Versteigerungen finden jeweils in einem festen Zeitraum statt. Anschließend werden die nicht versteigerten Objekte im Freiverkauf zum Festpreis angeboten.
Die Kritik des Bundesverbandes Deutscher Kunstversteigerer richtet sich etwas diffus gegen den fehlenden räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen Gebot und Zuschlag und gegen die mangelnde behördliche Überwachung der Veranstaltung.
Diese Gründe will Extralot.com nicht gelten lassen - der Streit wird nun vor Gericht ausgetragen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





