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Initiative: Internet Business Angels für Start-ups

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Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Werner Müller, haben die Gründer von eBay Deutschland, datango, MyToys.de, OnVista.de und 14 weiterer Internet-Start-ups gemeinsam mit dem Verband der deutschen Internet-Wirtschaft die Initiative "Internet Business Angels" gegründet.

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Ziel der Initiative ist die Förderung von Existenzgründern, die sich im boomenden Internet-Markt mit einem eigenen Unternehmen selbständig machen wollen. Die Initiative versteht sich als Zusammenschluss von Internet-Firmengründern, die als so genannte "Business Angels" Jungunternehmer mit Beratung und vor allem Kontakten unterstützen.

Zum Start der Initiative wurde in Berlin der "Silicon City Club" gegründet, in dem heutige und künftige Unternehmer ihre Erfahrungen austauschen.

Harald A. Summa, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Internet-Wirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V. (Köln), erklärt die Initiative: "Immer mehr Menschen in Deutschland erkennen die enormen geschäftlichen Chancen des Internet, um sich eine eigene Existenz aufzubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Sie sind aber oft noch unsicher, wie gut ihre Geschäftsidee wirklich ist, wie ein Business-Plan für eine Internet-Firma auszusehen hat, woher sie das Geld für die Finanzierung bekommen, und Tausend weitere Fragen, für die sie den Rat und die Kontakte erfahrener Mentoren benötigen. Genau diese Rolle übernimmt der Silicon City Club."

Neben Harald A. Summa gehört auch Siegmar Mosdorf, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, zum "Silicon City Club". Er sagt über die Gründer von eBay Deutschland: "Es ist wichtig, dass wir von Anfang an erfolgreiche Unternehmer dabei haben, die beispielhaft für die ernormen Chancen in der Internet-Welt stehen". "Wir freuen uns, dass die Politik das Internet als Plattform für Jungunternehmer erkannt hat und aktiv fördert", antwortet eBay-Sprecher Alexander Samwer.

Zwei Treffen hat der "Silicon City Club" bereits hinter sich. Die ersten Firmengründer haben schon konkrete Hilfe erhalten bei der Vermittlung von Kontakten zu Business Angels und Risikokapitalgesellschaften. Das Durchschnittsalter der Jungunternehmer liegt mit 25 bis 35 Jahren niedrig. Dennoch sind die Anforderungen hoch: "Wer Mitglied im Silicon City Club werden will, muss sich nachweislich schon in der Internet-Ökonomie bewährt haben und über ein weitverzweigtes geschäftliches Beziehungsgeflecht verfügen. Er muss ferner die Bereitschaft mitbringen, sein Wissen und seine Kontakte Existenzgründern selbstlos zur Verfügung zu stellen", nennt Alexander Artopé, Gründer der Internet-Start-up-Firma datango, die wichtigsten Kriterien zur Aufnahme in die wirtschaftspolitische Initiative. datango hat eine neue Technologie entwickelt, die die Internet- und Medienwelt durch moderierte Web-Sendungen ("Web Rides") zusammenführt.

Venture Capitalisten (VC), Business Angels, Banker, Rechtsanwälte und andere Personen, die Internet-Gründern behilflich sein können, sind als assoziierte Mitglieder im Silicon City Club willkommen. "Natürlich stellen wir sehr gerne den Kontakt zur Finanzierung her, aber wir wollen, dass die Existenzgründer zunächst Bank- und VC-neutral beraten werden", begründet Alexander Samwer die Abgrenzung von anderen Projekten, die durchweg von Banken getragen werden. "Im boomenden Internet-Markt steht Risikokapital längst in ausreichender Menge zu Verfügung. Für die Firmengründer kommt es darauf an, sogenanntes Smart Money zu bekommen, also Kapital plus Verbindungen und Unterstützung beim Aufbau des Unternehmens", betont datango-Gründer Alexander Artopé. Der Unternehmer schätzt, dass in Deutschland Risikokapital in Höhe von mehr als 10 Milliarden DM "mit guten Geschäftsideen abrufbar" ist.

Zum Start der Initiative wird im Internet unter www.SiliconCity.de eine Website angelegt, über die potenzielle Unternehmer, Investoren und nicht zuletzt weitere "Business Angels" Kontakt aufnehmen können. Darüber hinaus sollen neben Berlin in weiteren deutschen Metropolen "Silicon Cities" aufgebaut werden, lokale Netzwerke mit Mentoren zur Unterstützung der Existenzgründer vor Ort.

Staatssekretär Siegmar Mosdorf fasst die politische Zielsetzung zusammen: "Der Internet-Boom hat das Potenzial, Tausende neuer Unternehmen hervorzubringen, die Hunderttausende neuer Arbeitsplätze schaffen. Diese Entwicklung will die Bundesregierung in Kooperation mit der Internet-Wirtschaft nachhaltig fördern und dadurch beschleunigen."



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