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Prototyp: NEC stellt Heim-Roboter R100 vor

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R100 mit Stuhl
R100 mit Stuhl
Die NEC Corporation stellte anlässlich einer Technologie-Demonstration den ersten Prototypen eines mobilen Heim-Roboters vor, der insbesondere jüngeren und älteren Menschen einen leichten, intuitiven Umgang mit neuen Technologien im häuslichen Bereich ermöglichen soll.

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Über einfache sprachliche Signale bietet der R100 Zugang zu Technologien wie Computer und Internet und beherrscht eine Reihe von Diensten wie z.B. die Bedienung des Fernsehers, der Klimaanlage oder der Beleuchtung. Der integrierte Internet-Zugang ermöglicht dem Anwender das problemlose Senden und Empfangen von Video-E-Mails sowie einer Vielzahl weiterer Funktionen.

Hinter dem knuddligen Äußeren des R100 Prototyps verbergen sich die aktuellsten Fortschritte der Halbleiter- und Mechatronik-Technologie aus NECs Laboren. Der Bewegungsablauf basiert auf "Mechatronen", die speziell für diesen Roboter entwickelt wurden. Die vereinfachte Kontrollstruktur basiert auf vier Fortbewegungs-Motoren. Der R100 verfügt über Bild- und Spracherkennung, Sensoren, koordinierte Bewegung, mechatronische Kontrolle und eine Fülle von Bewegungs- sowie Emotionsmustern.

Als "Augen" dienen dem Roboter zwei Kameras, mit denen er visuelle Daten in Echtzeit analysiert. Sie befähigen ihn, Menschen wahrzunehmen und mit ihnen zu sprechen, und vermeiden gleichzeitig, dass er gegen Objekte wie z.B. Möbel stößt. In den "Ohren" sind drei Mikrofone integriert, mit denen er Stimmen "hört" und Befehle entgegennimmt. R100 nimmt dabei sich ihm nähernde Personen wahr, spricht mit ihnen, antwortet und dreht seinen Kopf und Körper in die Richtung, aus der die Stimme kommt.

Durch die Verfügbarkeit des Internets und zahlreicher anderer Applikationen soll die Möglichkeit der laufenden Einsatzerweiterung des Roboters bestehen, wie z.B. der Beaufsichtigung von Kindern, der Pflege örtlich entfernter Kranker und Behinderter oder der Überwachung des Eigenheims.

Kommentar:

Noch handelt es sich um eine Technologiestudie, die erst in den nächsten ein bis zwei Jahren markttauglich sein dürfte. Im Gegensatz zu Sony's Roboterhund Aibo und ähnlichen "Mein elektronisches Haustier" Projekten scheint NECs R100 wenigstens etwas Sinn zu machen, zumindest als rollender Video-Anrufbeantworter für einen Haushalt.

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