Berlin - Öffentliche Verkehrsmittel testen eTicket

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In Berlin ging gestern der erste elektronische Fahrschein Deutschlands online. 25.000 Berlinerinnen und Berliner können das System acht Monate lang auf Herz und Nieren prüfen, wobei es vor allem auf die Kommunikation zwischen Chip und Start- bzw. Stopbox und der Leitstelle ankommt, denn bei jedem Kontakt wird der Fahrpreis virtuell von der Karte abgezogen, bis sie leer ist und neu aufgeladen werden muß.

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Zur Zeit gilt das Ticket noch als normale Monatskarte, aber bis zum Jahr 2002, wenn das System flächendeckend eingesetzt werden soll, kann so der genaue Fahrpreis abhängig von der gefahrenen Strecke berechnet werden. Auch Parken, Telefonieren und Einkaufen gehört mit zu den Visionen der BVG-Geschäftsführung.

Die Technologie für das elektronische Ticket wird von Motorola geliefert, debis kümmert sich um das Screendesign und die Benutzeroberflächen der einzelnen Tick.et-Geträte. Damit zieht Berlin mit anderen Metropolen wie London oder Hongkong in Sachen ÖPNV gleich.

Neben den offensichtlichen Vorteilen wie der genaue Fahrpreis und die Analyse der optimalen Zugfolge und des tatsächlichen Bedarfs an Transportkapazität stimmen Werbeslogans wie "Wir wissen wo Sie arbeiten", mit denen ein anderes Unternehmen die tick.et Automaten gepflastert hat, doch eher nachdenklich und erinnern an 1984 von George Orwell....

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Wer mehr über die Ziele und Vorteile oder die Teststrecke erfahren will, oder selber Tester werden möchte, informiert sich am besten auf der Tick.et-Seite im Netz oder direkt im beim Tick.et-Service, der aber zur Zeit recht ausgelastet ist.
[Alexander Vock]

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