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eBay - Rembrandt-Gemälde gefälscht?

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Nach einem Artikel des Stern handelt es sich bei dem auf eBay zu versteigernden Rembrandt-Gemälde "Die Beschneidung Christi" möglicherweise um eine Fälschung - die Deutschland-Tochter alando.de AG von eBay dementiert dies vehement.

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"Weder eBay noch alando.de sind der Anbieter des Gemäldes. eBay bzw. alando.de betreibt lediglich eine technische Online-Plattform, führt jedoch selbst weder diese noch andere Auktionen durch. Der Rembrandt wird von der Gemälde-Börse (www.gemaelde-boerse.de) gegen Höchstgebot über die eBay-Plattform versteigert. Betreiber der Gemälde-Börse ist die Firma PDM Computer GmbH, die im Auftrag eines Verkäufers tätig ist, der anonym bleiben will. Diese Anonymität ist bei Versteigerungen in dieser Größenordnung üblich," so eBay.

Man habe sich dennoch im Vorfeld der Rembrandt-Auktion davon überzeugt, dass eine ganze Reihe von Gutachten namhafter Kunstsachverständiger vorliegen, die die Echtheit des Bildes bescheinigen. Das jüngste Gutachten aus dem Jahre 1986 stamme von Sven Gradin, Kunsthistoriker und Berater der renommierten Londoner Tate Gallery. Er bezeichnete das Gemälde als "prachtvolles, vorzüglich erhaltenes und außergewöhnlich bemerkenswertes Meisterwerk des bedeutendsten niederländischen Malers Rembrandt (Harmensz van Rijn)",so eBay.

Selbst wenn, wie der Stern behauptet, das Gutachten von Wallner zweifelhaft sein sollte, ändere dies nichts an der Meinung der vier anderen Experten, die allesamt die Echtheit des Gemäldes bescheinigen, erklärt eBay.

Zum selben Schluss gelange zudem ein werkstoffkundliches Gutachten der staatlichen Akademie der bildenden Künste vom Institut für Technologie der Malerei in Stuttgart unter der Leitung von Prof. R.E. Straub.

Auch die Provenienz, die Herkunftsgeschichte, des Bildes sei schlüssig und glaubwürdig. Dr. Hofstede de Groot hätte in seinen Urkunden über Rembrandt ausgewiesen, dass der Prinz Friedrich Heinrich von Oranien, Stadthalter der Niederlande, "Die Beschneidung Christi" von Rembrandt gekauft hätte.

Angesichts dieses Sachverhaltes, von dem sich eBay Deutschland vor Beginn der Versteigerung überzeugte, sah man keine Veranlassung, die Anfrage der Gemäldebörse abzulehnen, das Gemälde über die Auktionsplattform www.ebay.de anzubieten.

"eBay wird die Versteigerung von Gemälden und anderen Kunstwerken über seine Webseite zulassen. Hierbei überprüfen wir die Seriosität der Anbieter und der Angebote insbesondere bei wertvollen Artikeln besonders sorgfältig. eBay kann jedoch aus verständlichen Gründen in keinem Fall die Gewähr für die Angebote Dritter übernehmen, schon allein nicht aufgrund der Unwägbarkeiten der Kunstforschung", sagte eBay Sprecher Alexander Samwer.

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