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Intels Rambus fehlerhaft?

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Laut CNet sorgen gravierende Probleme mit Intels Rambus-Speichertechnologie gerade für eine enorme Verunsicherung bei Händlern und Kunden. So sollen Mainboards mit Intels neuem 820er-Chipsatz (Camino) und drei Speicherbänken erst nach einem für den Handel relativ aufwendigen Workaround fehlerlos funktionieren, der mit einer Deaktivierung der dritten Speicherbank einher geht und den maximal möglichen Speicherausbau auf momentan 512 MByte halbiert.

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Das Problem könnte sowohl durch einen Fehler im Camino-Chipsatz als auch in der Rambus-Technologie selbst begründet sein, der für Datenverlust zwischen Prozessor und Rambus-Speicher sorgt. Intel und Rambus haben sich zwar offiziell noch nicht geäußert, Intel-Mitarbeitern soll das Problem laut CNet jedoch bekannt sein.

In Anbetracht der auf den heutigen Montag gelegten offiziellen Auslieferung der ersten Highend-Rechner mit der von Intel favorisierten Rambus-Technologie, dürfte das gravierende Problem den Handel recht hart treffen. Dieser steht nun vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder wird jeder einzelne Rechner aufgeschraubt, auseinander genommen und zeitaufwendig mit dem bereits erwähnten Workaround versehen und später durch ein fehlerloses Camino-Mainboard versehen. Oder das Mainboard wird gleich entsorgt und durch ein funktionierendes SDRAM Mainboard ersetzt.

Für Intel dürfte das Rambus-Problem mehr als nur problematisch sein: Die recht teure Speichertechnologie ist in letzter Zeit heftig unter Beschuss geraten, vor allem nachdem einige Computermagazine bei Vergleichstests mit den konkurrierenden und wesentlich günstigeren PC-133 SDRAMs nur geringe Performance-Unterschiede festgestellt haben. Dadurch dürften vor allem die Intel treu gebliebene Mainboard-Hersteller nicht gerade erfreut sein, zumal sie nun ihre bereits hergestellten Camino-Boards im Grunde genommen verschrotten oder nur noch zu Dumpingpreisen anbieten können.

Die Verlockung ins feindliche Lager zu wechseln und Via Technologies bisher von gravierenden Fehlern verschont gebliebenem PC-133 konformen Chipsatz einzusetzen , könnte damit einige Mainboard-Hersteller zum Umdenken bringen. Ob der fehlerhafte Rambus sich jedoch auch auf die Markteinführung von Intels kommenden Pentium III Prozessoren auf Kupferbasis (Coppermine) auswirkt, muss sich noch zeigen.



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