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PC-Hardware wird knapp - Spot-Markt leergefegt

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War es Anfang der Woche lediglich schwierig, Speicherbausteine zu bekommen, scheint die Branche nun wie leergefegt zu sein - so ist es im Großhandel im Moment kaum mehr möglich, Mainboards in ausreichenden Stückzahlen zu beziehen und auch Prozessoren werden offenbar knapp.

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Die Lieferschwierigkeiten von Intels BX-Chipsätzen spielt bei der Mainboard-Knappheit allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Gravierender ist die Tatsache, dass viele große Mainboard-Hersteller ihre Produktionsstätten im kürzlich von schweren Erdbeben erschütterten Taiwan haben. Derzeit liegen kaum gesicherte Informationen vor, in wieweit sich die Naturkatastrophe auf die Herstellung auswirken wird, doch offenbar geht die hiesige Branche lieber auf Nummer sicher.

Deutsche Mainboard-Distributoren scheinen ihre Ware zurückzuhalten oder nur in Verbindung mit anderen Komponenten zu verkaufen und einige Händler starten nun Hamsterkäufe, da sie aus Kostengründen nur wenig Ware auf Lager haben und nun befürchten, die Nachfrage nicht mehr befriedigen zu können.

In den nächsten Tagen dürfte es demnach kaum noch möglich sein, Einzellomponenten zu kaufen, da viele Distributoren und Händler diese für Komplettsysteme bereithalten werden, um nicht auf der restlichen Ware sitzen zu bleiben. Ob sich die Situation kurzfristig wieder beruhigt oder die Verknappung länger anhält, ist derzeit noch nicht abzuschätzen.

Auf jeden Fall ist in den nächsten Wochen kaum mit sonderlich günstigen PC-Angeboten zu rechnen.



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