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Angetestet: Diamonds neuer MP3-Player Rio 500

/ Jens Ihlenfeld
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Ende September will Diamond mit dem Rio 500(öffnet im neuen Fenster) MP3-Player – den Nachfolger des ersten MP3-Players für den Massenmarkt – ausliefern. Das Gerät ist nun mit 64 MByte Speicher ausgestattet und in drei Farbvarianten, Translucent Teal, Translucent Purple und Grey/ Charcoal, erhältlich.

Zudem nimmt es Flashspeicherkarten auf und lässt sich so zurzeit um nochmals 32 MByte erweitern.

Die Übertragung der Musikdaten erfolgt beim 500er per USB-Kabel, das direkt an den Player angeschlossen wird. Mit der mitgelieferten Rio Audio Manager 2.0 Software lassen sich die Titel komfortabel in den Player übertragen. Um etwa 60 MByte in den Player zu kopieren, benötigt man gut zwei Minuten.

Zwar wurde das Gehäusedesign komplett überarbeitet, doch auch der Rio 500 wirkt auf Grund der Kunststoff-Klappen nicht besonders Vertrauen erweckend. Wie schon beim Vorgänger vermisst man einen Line-Out-Ausgang, um das Gerät einfach an die Stereoanlage anschließen zu können. So kann auch der Rio 500 nur über den Kopfhörerausgang an andere Geräte angestöpselt werden.

Deutlich besser geworden ist hingegen das nun recht übersichtliche und beleuchtete LCD-Display, das neben einer Batterieanzeige und der Spielzeit auch die Informationen der ID3 Tags anzeigt. So lässt sich der gewünschte Titel anhand des Namens wählen und abspielen.

Eines der interessantesten Einsatzgebiete des Rio, das immer populärer wird, ist nach Diamonds Auskunft die Wiedergabe gesprochener Inhalte wie etwa Buchlesungen, Sprachkurse oder Nachrichten. Der neue Rio-Player soll dies mit speziellen Features einschließlich einer Bookmark-Steuerung besonders einfach gestalten.

Allerdings muss man sich fragen, warum Diamond dem Gerät kein Mikrofon spendiert hat, um es zu einem komfortablen Diktiergerät auszubauen.

In Anbetracht des recht hohen Preises von 569,- DM ist es schade, dass die Soundqualität des Rio 500 nicht gerade überzeugen kann. Die Titel wirken zu dumpf, da der Player offenbar Höhen und Tiefen unterdrückt. Der integrierte Equalizer kann das leider nicht ganz ausgleichen.

Geliefert wird der RMP 500 mit USB-Kabel, Kopfhörer, einer Rio-Tasche, einer Batterie, der Rio Audio Manager Software und verschiedenen Samples. Optional sollen zudem Accessoires wie eine Ledertasche, ein Kassetten-Adapter fürs Auto oder ein Parallelport-zu-USB-Konverter sowie 16-MB- und 32-MB-Memory-Karten erhältlich sein.


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