Abo
  • Services:

DirectX 7 fertig - mehr Features und mehr Leistung

Artikel veröffentlicht am ,

Die neueste Version von Microsofts Grafik- und Sound-Schnittstelle DirectX ist nach einiger Verzögerung endlich erhältlich und soll nicht nur mit zahlreichen neuen Features glänzen, sondern auch einiges an Geschwindigkeitssteigerung mit sich bringen.

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. TeamViewer GmbH, Göppingen

Die Geschwindigkeitssteigerung wird sich jedoch hauptsächlich bei neuen DirectX 7 Spielen bemerkbar machen. Microsofts Aussage, dass auch bestehende DirectX 6 Spiele um durchschnittlich 20 Prozent schneller werden, ließ sich nämlich nicht verifizieren. Tests mit DirectX-Benchmarks wie dem 3DMark99 zeigten unter Windows 98 auf einem PIII/550 MHz mit einer Matrox G400 keine nennenswerten Unterschiede. Unter DirectX 7 Spielen dürfte das jedoch anders aussehen.

Vor allem 3D-Grafik soll mit DirectX 7 einiges an Realismus und vor allem Geschwindigkeit zugelegt haben. So werden erstmals 3D-Grafikkarten unterstützt, die eine integrierte Geometriebeschleunigung bieten. Dazu gehören z.B. Karten mit NVIDIAs GeForce 256 Grafikprozessor oder S3s Savage 2000 Chip, die jedoch noch nicht erhältlich sind. Damit übernimmt die Grafikkarte selbst den Löwenanteil der für 3D-Grafik nötigen Berechnungen, ermöglicht detailliertere "Welten" und entlastet nebenbei den Prozessor. So bleibt dann mehr Luft für andere wichtige Berechnungen, beispielsweise für intelligentere Computer-Gegner und die Simulation physikalischer Begebenheiten, was 3D-Szenen ebenfalls mehr Realismus einhaucht.

Mit der Unterstützung für Hardware Environment-Mapping sollen ebenfalls realistischere 3D-Welten möglich werden. Damit können Effekte wie Reflektionen oder sogar Spiegelungen direkt von der 3D-Hardware berechnet werden, sofern das Feature dort integriert wurde.

Zu den kleineren neuen Grafik-Features zählen eine Unterstützung von Stereo-Brillen, wie beispielsweise die Revelator von ELSA.

Im Audio-Bereich von DirectX 7 verspricht Microsoft mit DirectMusic, dem neuen Downloadable Sounds 2 Standard und entsprechenden Soundkarten eine höhere Klangqualität und lebendigere Musikuntermalung.

Für den Anwender und Spielefan unsichtbar sind die Veränderungen, die vor allem Software-Entwicklern einen wesentlich einfacheren und komfortableren Zugriff auf die DirectX 7 Funktionen bieten. Es wird also nicht lange dauern, bis die ersten Softwaretitel erscheinen, die DirectX 7 benötigen - einer der Ersten wird Epics Unreal Tournament 3D-Netzwerk-Shooter sein.

DirectX 7 ist derzeit für englische Windows 98 Versionen mit der Windows-Update-Funktion von Microsoft zu beziehen. Deutschsprachige Windows-Versionen sollten bald folgen. Wer jedoch nicht solange warten will, kann die englische Version von DirectX 7 direkt von Microsofts DirectX Home User Webseite herunterladen und installieren. Gleiches gilt für Windows 95 Anwender.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de
  2. und 50€-Steam-Guthaben erhalten

Folgen Sie uns
       


4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test

Lohnen sich 4K-Projektoren für unter 2.000 Euro?

4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test Video aufrufen
Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

    Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
    Wonder Workshop Cue im Test
    Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

    Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
    Ein Test von Alexander Merz


        •  /