Abo
  • Services:

c't: Gesichtserkennungs-Systeme getestet

Artikel veröffentlicht am ,

Als Alternative zum klassischen Zugangsschutz mittels Passwort oder Code-Karte bieten sich biometrische Systeme an, die Menschen anhand von Körpermerkmalen erkennen können. Das Computermagazin c't testet in seiner aktuellen Ausgabe 20/99 fünf Gesichtserkennungslösungen, von der Billigsoftware für 80 Mark bis hin zum Profisystem für 17.280 Mark.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. Controlware GmbH, München, Ingolstadt

Fazit der Untersuchung: Keines der getesteten Systeme ist in der Lage, berechtigte Benutzer fehlerfrei von Unberechtigten zu unterscheiden. Die Fehlerkennungsrate schwankte zwischen 50 Prozent bei TrueFace von Miros und 0,4 Prozent bei ZNFace der Firma ZN GmbH, so die c't.

Manche Programme ließen sich besonders leicht überlisten. So zeigte die vergleichsweise günstige Software FaceIt PC der US-Firma Visionics Corporation, wieviel ein Lächeln wert sein kann und gewährte auch nicht zugangsberechtigten Personen Einlass, wenn sie entsprechend nett in die Kamera schauten. Programme wie TrueFace und FaceIt ließen sich zudem mit einem Foto austricksen, wobei oft schon ein Passbild oder ein schlechter Ausdruck genügte.

"Die billigen Lösungen haben allesamt entäuscht und bieten in sicherheitskritischen Umgebungen keine ernst zu nehmende Alternative zu klassischen Passwort- und Chipkarten- gestützten Systemen", fasst c't-Redakteur Norbert Luckhardt die Resultate zusammen.

Einigermaßen brauchbare Ergebnisse lieferten nur die deutschen Produkte BioID und ZNFace, die angesichts ihrer stolzen Preise aber wohl höchstens für mittelständische Betriebe und Großunternehmen interessant sein dürften.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /