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Mosdorf: Beschäftigungschancen durch Multimedia

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Mit Multimedia und Internet könnten bis zum Jahr 2002 bis zu 370 000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hierzu alle notwendigen Anstrengungen unternehmen, zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführte aktuelle Untersuchung von Booz, Allen & Hamilton (BAH).

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In der Öffentlichkeit stoßen die neuen Informations- und Kommunikationstechniken zunehmend auf Interesse; die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Nutzung von Multimedia und Internet nehmen, so die Studie, deutlich zu. Mit 30 PC's pro 100 Einwohner liegt Deutschland innerhalb der G7-Staaten etwa gleichauf mit Großbritannien (31 Prozent) hinter dem Spitzenreiter USA (57 Prozent). Bei der betrieblichen PC-Ausstattung mit CD-ROM nimmt Deutschland weltweit eine Spitzenposition ein.

Bei der Internet-Nutzung habe Deutschland das höchste Wachstum unter den europäischen G7-Ländern. Während 1997 in Deutschland nur 5 Prozent der Bevölkerung auf diese Möglichkeit zurückgriffen, nutzen Anfang 1999 etwa doppelt so viel Deutsche (8,4 Millionen) das Internet bzw. Online-Dienste. Schon jetzt ist Deutschland mit einem Volumen von ca. 200 Mrd. DM mit Abstand der größte europäische Markt für die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, gefolgt von Großbritanien mit ca. 160 Mrd. DM. Im internationalen Benchmarking ist allerdings festzustellen, dass die Wachstumsdynamik in Deutschland insbesondere gegenüber den USA zurückbleibt.

Electronic Commerce ist dabei das Epizentrum der Entwicklung, Customer-Care ist das neue Schlagwort, Call-Center schießen wie Pilze aus dem Boden. Das Beschäftigungspotential ist hier besonders groß. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in den Anbieterbranchen Electronic Commerce und Intranets durch die hohe Wachstumsdynamik bis zu 85.000 neue Arbeitsplätze im Jahr 2002 entstehen können. Die Grundvoraussetzungen für die Entwicklung des E-Commerce-Marktes in Deutschland sind gegeben. Mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer sind bereit, Online-Waren und -Dienstleistungen zu erwerben, der entsprechende Wert in der Gesamtbevölkerung liegt immerhin schon bei 20 Prozent. Im internationalen Vergleich gesehen sind die großen Chancen für E-Commerce in Deutschland jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. So ist der Umsatz mit E-Commerce in den USA derzeit 6 mal so hoch wie in Deutschland.

Mosdorf: "Die Entwicklung zur Informations- und Wissensgesellschaft in Deutschland hat an Fahrt gewonnen. Deutschland hat gute Standortbedingungen für Unternehmer und Investoren. Gleichwohl sind noch erhebliche Anstrengungen notwendig, damit das in der Studie aufgezeigte Beschäftigungspotential der neuen Informations-und Kommunikationstechnologien erschlossen werden kann."

Der Text der genannten Studie ist als BMWi-Dokumentation über das Referat Öffentlichkeitsarbeit des BMWi erhältlich.



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