AMD: Schnellere K6-Mobilprozessoren
Nachdem Intel in der letzten Woche den bisher schnellsten Celeron für Mobilrechner vorgestellt hat, der mit 466 MHz getaktet ist, zieht AMD(öffnet im neuen Fenster) nun sowohl bei den mobilen K6-2- als auch bei den K6-III-Prozessoren nach. Während der mobile K6-III-P nun auch unterwegs mit 450 MHz für ansprechende Leistung sorgt, gibt es den preiswerteren und für Office-Anwendungen prädestinierten mobilen K6-2-P gleich in drei neuen Taktraten: 475, 450 und 433 MHz.
Der in 0,25 Mikron gefertigte und mit 450 MHz getaktete K6-III-P arbeitet mit einer Kernspannung von nur noch 2 Volt, der Energieverbrauch verbleibt damit, trotz der höheren Leistung, bei etwa 12 Watt. Alle neuen AMD-Mobil-Prozessoren unterstützen wie gewohnt einen 100 MHz Frontside Bus (FSB) und AMDs 3DNow! Multimedia-Erweiterung.
Der mobile AMD-K6-III-P/450MHz-Prozessor kostet in 1000er-Stückzahlen je 320 US-Dollar, die niedriger getakteten Modelle sind entsprechend im Preis gerutscht und liegen nun bei 283 US-Dollar (433 MHz) bzw. 246 US-Dollar (400 MHz). Der mobile AMD-K6-2-P/475MHz kostet in 1000er-Stückzahlen mit je 209 US-Dollar wesentlich weniger, bietet jedoch auch weniger Leistung. Der K6-2-P/450 MHz schlägt mit 183 US-Dollar und der K6-2-P/433 MHz mit 159 US-Dollar zu Buche, ebenfalls in 1000er-Stückzahlen.
Damit liegt AMD preislich jeweils wieder leicht unter den vergleichbaren Intel-Prozessoren, noch fehlt allerdings der Durchbruch und ein größerer Marktanteil im Notebook-Markt, um mit Intel annähernd mithalten zu können.