Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Die Rückkehr des Z80

/ Christian Klaß
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Manchmal kommen sie wieder – so auch ZiLOGs(öffnet im neuen Fenster) legendärer Z80 Prozessor, der nach seiner Einführung vor über zwei Jahrzehnten nun eine Frischzellenkur erhielt und nicht nur leistungsfähiger sondern auch Internet-fähig wird. Der Z80 wird heute noch in Kleincomputern, Spielecomputern und Peripheriegeräten eingesetzt, sein Nachfolger, der neue eZ80(öffnet im neuen Fenster) soll nun den stark wachsenden Embedded Markt erobern. ZiLOG erhofft sich ein Marktpotential von mehreren Milliarden US-Dollar.

Der eZ80, wie sein Vorgänger ein 8-Bit Mikroprozessor, vereint erstmals einen TCP/IP Stack und DSP Funktionalität auf einem Chip, kann 16 MByte RAM verwalten und bietet laut ZiLOG eine für einen 8-Bit Chip recht beeindruckende Rechenleistung von bis zu 80 MIPS. Damit ist der eZ80 bei der gleichen Taktrate viermal schneller als der Z80.

Der weiterentwickelte und 100%ig zum Z80 kompatible Prozessorkern soll denjenigen Herstellern eine leichte Migration ermöglichen, die bereits mit dem Z80 vertraut sind. Laut ZiLOG sind die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgebiete des eZ80 nahezu unbegrenzt und reichen von Internet Transaktionen bis zum "Remote Management" von Industrieanlagen.

Um den bestehenden Z80 Markt zu einen, wird ZiLOG im Rahmen seiner eZ80-Strategie einen neuen Z80 Standard auf Basis der neuen Technologie definieren und die Technologie Lizensieren. Das erste Produkt aus der Serie von neuen eZ80 Prozessoren wird im November vorgestellt und soll Anfang 2000 je nach Konfiguration zu einem Preis zwischen 3 und 10 US-Dollar/Stück ausgeliefert werden. Später sollen auch 16- und 32-Bit Versionen folgen.


Relevante Themen