ECPAT: Globalisierung fördert Kinderpornografie
"Die Globalisierung hat auch vor der sexuellen Ausbeutung von Kindern nicht Halt gemacht", erklärte der Neuseeländer Ron O'Grady, der Vorsitzende von Kinderschutzorganisation ECPAT-International(öffnet im neuen Fenster) ("End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes"), auf der ersten weltweiten Mitgliederversammlung am 17. September in Bangkok.
"Kinderpornografie im Internet ist weltweit binnen Sekunden abrufbar, der kommerzielle Handel mit Kindern hat durch offenere Grenzen zugenommen", so der Gründer der Bewegung gegen Kinderprostitution.
ECPAT habe in mittlerweile 45 Ländern der Prostitution, dem Handel und der Pornografie mit Kindern den Kampf angesagt. ECPAT-Deutschland wird getragen von 25 Hilfswerken, darunter Brot für die Welt, Misereor und die Kindernothilfe.
An dem Treffen in Bangkok nehmen neben Delegierten aus 45 Ländern auch Beobachter der Reiseindustrie, der ILO und der EU teil. Der thailändische Ministerpräsident Chuan Leekpai sagte bei der Eröffnung der Konferenz, Kinderprostitution und Kinderpornografie seien soziale Verbechen, von denen viele Länder betroffen wären, leider auch Thailand. Er versprach, alles zu tun, um die sexuelle Ausbeutung von Kindern in seinem Land zu stoppen.
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