Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Firmen: Mangelnder Schutz gegen E-Mail-Bombing

/ Andreas Donath
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nur jedes vierte deutsche Unternehmen hat gegen E-Mail-Bombing vorgesorgt – das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der PcWelt. Drei von vier Firmen wären demnach einer solchen Aktion schutzlos ausgeliefert.

Unter E-Mail-Bombing versteht man den Versuch, durch massenhaft verschickte E-Mails den Mail-Server eines Unternehmens lahmzulegen. Die Gefahr des E-Mail-Bombing scheint allerdings im Alltag noch nicht allzu groß zu sein, haben doch von den 500 befragten Unternehmen gerade mal drei Prozent Erfahrungen mit E-Mail-Bombing gemacht.

Diese allerdings gaben laut der PC-Welt-Umfrage an, nicht nur einmal, sondern bereits mehrmals unter derartigen Sabotagen gelitten zu haben. Hat die Belästigung durch E-Mails erst einmal begonnen, ist die Wahrscheinlichkeit offenbar hoch, dass sich dies wiederholt.

Wenn die neuartige Behinderungstaktik auch nicht gegen das eigene Unternehmen angewendet wurde, so weiß doch fast jeder zehnte Westdeutsche von einer anderen Firma zu berichten, die dem Server-Boykott bereits ohne Schutz ausgeliefert war.


Relevante Themen