Abo
  • Services:

FXT1 - Open-Source-Texturkompression von 3dfx

Artikel veröffentlicht am ,

Grafikkartenhersteller 3dfx hat mit FXT1 eine Texturkompressions-Technologie vorgestellt, die im Gegensatz zur an Microsoft lizenzierten und auf DirectX beschränkten S3TC Texturkompression von S3 kostenlos in alle Grafikschnittstellen und Betriebssysteme integriert werden kann. Entsprechend können Hersteller von Grafikchips FXT1 ohne Lizenzgebühren in ihre Hardware integrieren. Als Erstes wird 3dfx', voraussichtlich Ende des Jahres auf den Markt kommende, neue Grafikkartengeneration mit FXT1 ausgestattet sein.

Stellenmarkt
  1. SES-imagotag Deutschland GmbH, Ettenheim
  2. Mauth.CC GmbH, Mauth

Im Gegensatz zu S3s Texturkompression, arbeitet FXT1 mit vier verschiedenen Kompressionsalgorithmen, die auf eine in Blöcke aus 4 x 4 oder 4 x 8 Pixeln x 8 Bit Farbtiefe zerlegte Textur angesetzt werden. Dabei werden pro Block bei der Kompression jeweils alle 4 Algorithmen angewandt und dann automatisch das am wenigsten Speicherplatz verbrauchende und visuell am dichtesten am Original liegende Ergebnis ausgewählt. So wird für jeden Block einzeln der jeweils optimalste Kompressionsalgorithmus ausgewählt.

Eine unkomprimierte 256 x 256 Pixel große Textur in 32-Bit Farbtiefe benötigt etwa 256 KByte Speicher, während sie nach der Kompression per FXT1 nur noch 32 KByte groß ist, was einer Kompressionsrate von 8:1 entspricht. Das entspricht der Kompressionsrate von S3TC, FXT1 soll jedoch näher am Original liegen und weniger Artefakte, also weniger erkennbare Bildfehler, erzeugen.

Die erstmals auf der ECTS hinter verschlossenen Türen gezeigte FXT1 Texturkompression lieferte wirklich sehr ansprechende Resultate, allerdings dürfte in den oft sehr hektischen 3D-Spielen der Unterschied zwischen S3TC und FXT1 nicht auffallen. Wichtiger als ein Vergleich der Bildqualität, die bei beiden Kompressionsformaten sehr hoch ist und beeindruckende Details ermöglicht, sind ohnehin die Einsatzmöglichkeiten. Hier liegt 3dfx dank des Open-Source-Modells von FXT1 weit vorne.

3dfx will mit diesem Schritt den 3D-Markt auf allen Plattformen weiterbringen und hochauflösende Texturen auf allen Plattformen ermöglichen, vom Macintosh bis hin zum Linux- oder BeOS-PC. Ob jedoch die Konkurrenz mitziehen wird, muss sich noch zeigen - es wäre allerdings zu hoffen, denn derzeit floriert S3TC nur auf Windows-Plattformen. In Anbetracht dessen, dass 3D-Grafik nicht nur auf Windows begrenzt ist, wird erst eine plattformübergreifendes Texturkompression den Durchbruch schaffen.

Software- und Hardwareentwickler finden FXT1 Sourcen und Entwicklungswerkzeuge auf den 3dfx Developer Program Webseiten , die jedoch erst nach kostenloser Registrierung zugängig sind.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-81%) 5,55€
  2. 299,00€ inkl. Versand
  3. 433,00€ (Bestpreis!)
  4. 481,00€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test

Bei komplett kabellos arbeitenden Bluetooth-Ohrstöpseln zeigen sich erhebliche Unterschiede. Das perfekte Modell schmerzt nicht im Ohr, lässt sich bequem bedienen und hat einen guten Klang. An das Ideal kommt immerhin ein Teilnehmer heran.

Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

      •  /