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Clinton, Mandela und Blair starten NetAid

/ Andreas Donath
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Die Möglichkeiten des Internet sollen jetzt dazu genutzt werden, die Armut auf der Welt zu bekämpfen: UN-Generalsekretär Kofi Annan und Cisco--Chef John Chambers haben dazu in New York zum Start der NetAid-Initiative aufgerufen. Als erste Besucher der neu eingerichteten Web-Site www.netaid.org(öffnet im neuen Fenster) haben sich US-Präsident Bill Clinton, der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela und Englands Premierminister Tony Blair eingeloggt.

NetAid ist eine von Cisco und UNDP ins Leben gerufene, langfristige Initiative zur weltweiten Bekämpfung von Armut. NetAid verbindet dabei erstmals die Möglichkeiten des Internet mit denen des Fernsehens und des Radios sowie den öffentlichen Einfluß weltbekannter Künstler zu einer gemeinsamen Aktion im Kampf gegen eines der größten gesellschaftlichen Probleme.

Die NetAid-Webseite steht, was die Größenordnung angeht, weltweit an der Spitze. Sie kann 125.000 Zugriffe gleichzeitig sowie eine Million Zugriffe pro Minute abwickeln. Das ist das Zehnfache der üblichen Kapazität anderer Webseiten.

Der von KPMG entwickelte Inhalt der Webpage wird über eine verteilte Netzwerkarchitektur mit 1500 Servern an mehr als 90 Orten auf der ganzen Welt bereitgestellt.

Zum Auftakt der Initiative werden am 9. Oktober 1999 drei sich zeitlich überlappende NetAid-Konzerte im Giants-Stadion in New York, im Wembley-Stadion in London und im Palais des Nations in Genf stattfinden.

Eintrittskarten sind unter www.ticketmaster.com(öffnet im neuen Fenster) erhältlich.


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