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Europäischer E-Commerce kommt in Schwung

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Europa am Scheideweg
Europa am Scheideweg
Die internationale Beratung für Management und Technologie, Andersen Consulting , hat gestern in Paris die neue E-Commerce-Studie "eEurope Takes Off" vorgestellt, wonach sich das europäische E-Commerce-Klima im vergangenen Jahr deutlich verbessert hat.

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So setze jedes dritte Unternehmen zur Beschaffung, Logistik, Finanzen und sogar Produktentwicklung mittlerweile auf den elektronischen Austausch von Waren und Werten. Im europäischen Vergleich haben deutsche Unternehmen jedoch eine zögerliche und distanzierte Haltung eingenommen, obwohl Deutschland das Potential hat, zum größten Marktplatz für E-Commerce zu werden. Während 33 Prozent der Europäer in E-Commerce einen Wettbewerbsvorteil sehen, seien in Deutschland nur 20 Prozent davon überzeugt, so die Studie.

"Aber nur wer E-Commerce als Wettbewerbsvorteil begreift und unternehmensintern ganzheitliche Veränderungen forciert, zählt auf den Märkten von morgen zu den Gewinnern", so Ralf Runau, der für E-Commerce verantwortliche Geschäftsführer von Andersen Consulting in Deutschland.

Immer mehr Menschen erhalten durch die neuen Technologien den direkten Zugang zu den Weltmärkten und können mit dem Euro weltweit Preise vergleichen. Trotz allem fühlen sich nur 6 Prozent aller deutschen Unternehmen von der globalen Konkurrenz bedroht. Mit 40 Prozent schätzen die europäischen Nachbarn das Bedrohungspotential aus dem Cyberspace als viel höher ein.

Mit dem weltweiten Aufschwung von E-Commerce und den länderübergreifenden Auswirkungen werden auch neue Wettbewerbsregeln eingeführt: Der Kunde erhält mehr Macht. Durch verbesserten Zugang zu Marktinformationen fordert der Kunde bessere, maßgeschneiderte und kostengünstigere Leistungen ein. Die Unternehmen müssen daher Allianzen gründen und out sourcen, Human-Capital und Wissen in den Vordergrund rücken und vor allem schnell reagieren.

Neben den traditionellen Hindernissen wie Regulierung und Vorschriften, sehen die europäischen Topmanager noch Managementprobleme. 85 Prozent glauben, daß es innerhalb ihres Unternehmens keine ausreichenden Kenntnisse zur erfolgreichen Umsetzung von E-Commerce gibt. 83 Prozent der europäischen Geschäftsführer bemängelten, daß es unternehmensintern nicht die entsprechende Unternehmenskultur gäbe.

Ralf Runau unterstreicht daher die Dringlichkeit, den integrierten Ansatz zur Veränderung zu wählen. "Es ist unabdingbar, Geschäftsprozesse, Mitarbeiter und die Technologie mit abgestimmtem Ziel und einer klaren Strategie in Einklang zu bringen. Nirgends ist das so wichtig wie im E-Commerce. Es geht nicht nur um neue Kanäle oder neue Kunden. Völlig neue Geschäftsmodelle entstehen, die vom Management die Fähigkeit fordern, schnell flexible Allianzen zu bilden."



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