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Hochfliegende Plattformen ergänzen Satelliten

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In diesem Jahr verleiht die Hamburger Körber-Stiftung den mit 1,5 Millionen DM dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft an ein internationales Forscherteam für die Entwicklung neuer technischer Lösungen, die den Bau von 20 km hochfliegenden stationär positionierten Höhenplattformen ermöglichen sollen.

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Ein Gruppe von Wissenschaftlern um Prof. Dr.-Ing. Bernd Kröplin von der Universität Stuttgart will während der nächsten drei Jahre neue technische Lösungen entwickeln, die den Bau von stationär positionierter Höhenplattformen ermöglichen. Das technische Konzept sieht riesige luftschiffartige Antennen-träger mit Propellerantrieben vor, die selbstständig starten und landen und ihren Energiebedarf photovoltaisch decken, also insbesondere mit Sonnenenergie. Ein Teil der verfügbaren elektrischen Energie wird verwendet, um Wasser elektrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff zu teilen. Mit Hilfe einer Brennzelle kann dann die Energieversorgung für die Nacht sichergestellt werden und die Plattformen sich so in 20 km Höhe in Position halten.

Die Forscher gehen davon aus, dass hochfliegende Höhenplattformen für die Telekommunikation zukünftig große Bedeutung haben werden, da sie Mobilfunk, Hörfunk und Fernsehen sowie Breitbandkommunikation mit direkter Sichtverbindung ohne zwischengeschaltete Relais, Funkmasten oder Zeitverzug ermöglichen. Eine Höhenstation kann ein Gebiet auf der Erdoberfläche mit einem Radius bis zu 500 km bedienen und soll wegen des niedrigen Preises Satelliten sinnvoll ergänzen.

Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft ist ein Förderpreis, der die internationale Zusammenarbeit von in Europa tätigen Wissenschaftlern unterstützt. Mit dem Preis fördert die Körber-Stiftung hoffnungsvolle, innovative und anwendungsorientierte Forschungsansätze in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Technik und Medizin. Die Preisträger entscheiden eigenverantwortlich über die Verwendung der Mittel in Höhe von 1,5 Millionen DM.

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