Lernen in der Informationsgesellschaft
IBM hat sich mit dem "IBM Global Campus" ein virtuelles Bildungszentrum zur Schulung seiner Mitarbeiter geschaffen, in dem ein gutes Vierteljahr nach der weltweiten Einführung bereits jede dritte Schulung online stattfindet.
Seit Ende April 1999 steht der IBM Global Campus allen Mitarbeitern als virtuelles Schulungszentrum zur Verfügung. Mehr als 70.000 Beschäftigte weltweit nutzen inzwischen das Angebot, im Netz zu lernen. Über eine Seite im Intranet kann sich der Global Campus Student aus über 1.400 Kursen nach seinem Bedarf Schulungen auswählen, die von jedem netzwerkfähigen Computer in- und außerhalb der Firma zugänglich sind. So können die Mitarbeiter völlig unabhängig von Ort und Zeit ihr individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen und absolvieren.
Neben den Vorteilen für die Lernenden birgt der Einsatz von netzbasierten Lernmethoden ein hohes Einsparungspotenzial. Über 400.000 US-Dollar kann ein Unternehmen nach einer 1998 von IBM in Auftrag gegebenen Studie einsparen, wenn es 1.000 Klassenraumstunden durch netzbasierte Weiterbildung ersetzt.
"Die Zeiten, in denen mit dem Ende der Ausbildung auch die Lernphase im Leben als abgeschlossen galt, sind endgültig vorbei. Weiterbildung ist ein zentraler Faktor des täglichen Lebens." sagt Urs Hinnen, Leiter der IBM Learning Services. "Künftig wird die konventionelle Schulung im Klassenraum der ständig steigenden Nachfrage, sich immer kurzfristiger aktuelles Wissen anzueignen, nicht mehr genügen. Mit Distributed Learning schaffen wir es, die neuen Anforderungen zu meistern."
IBM Learning Services, Teil von IBM Global Services, ist mit 3.400 Mitarbeitern in 55 Ländern der weltweit größte Anbieter für IT Schulungen.
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